munch-haus : Bilder als Leihgabe aus Norwegen

„Offenes Fenster“ heißt das Bild vom Maler Eilif Amundsen. Es gehört Leihgeberin Kristine Hauer, die es hier mit Petra Schmidt-Dreyblatt, der künstlerischen Munch-Haus-Leiterin zeigt.
„Offenes Fenster“ heißt das Bild vom Maler Eilif Amundsen. Es gehört Leihgeberin Kristine Hauer, die es hier mit Petra Schmidt-Dreyblatt, der künstlerischen Munch-Haus-Leiterin zeigt. Fotos: mapp

In Warnemünde wird heute eine Ausstellung mit Bildern von Eilif Amundsen eröffnet

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15. August 2015, 08:00 Uhr

Die Idee zu der neuen Ausstellung des Edvard-Munch-Hauses wurde bei einer Tasse Kaffee geboren. Die tranken die Norwegerin Kristine Hauer und Petra Schmidt-Dreyblatt, künstlerische Leiterin des Edvard-Munch-Hauses, zusammen in Bonn. Dabei sprachen die beiden Frauen auch über das Munch-Haus in Warnemünde und den norwegischen Maler Eilif Amundsen aus Bergen, mit dem die Eltern der Norwegerin befreundet waren. „Wenn er mal eine Ausstellung hatte, kauften meine Eltern ein Bild“, so die Norwegerin. Später erwarb sie selbst auch welche, weil sie den Maler und seine Kunst so schätzt.

Eilif Amundsen gehört zu der Generation norwegischer Künstler, die nach Edvard Munch die Traditionen von Malerei in Norwegen nachhaltig geprägt hat. Er ist mit seinen figürlich-abstrakten Bildern bekannt geworden, Kunstexperten sehen im Stil von Edvard Munch und Eilif Amundsen deutliche Parallelen. Und es war noch passend, dass Rostock und das norwegische Bergen Partnerstädte sind. Bis September verzichtet die Leihgeberin jetzt privat auf ihre Bilder. „Aber ich finde es schön, dass sie hier gezeigt werden, sie passen gut zum Munch-Haus“, sagt Kristine Hauer. Auf die Rückkehr der Werke Ende nächsten Monats freut sich die Beamten trotzdem schon. Sie werde sie bestimmt wieder mit einem neuen Blick anschauen.

„Wir sind ganz dankbar, dass wir diese Ausstellung haben“, sagt Petra Schmidt-Dreyblatt. Das Edvard-Munch-Haus hat dafür extra die Öffnungszeiten erweitert: Bis zum 27. September ist das Haus Am Strom 53 donnerstags bis sonntags von 12 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Die Ausstellung wird am Sonnabend um 17 Uhr eröffnet.

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