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Rückblick mit Ausblick : Bevölkerungszuwachs belastet das Stadtzentrum

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling zieht eine Jahresbilanz: Die Verwaltung plant zunächst den Ausbau der Steintor-Kreuzung.

svz.de von
erstellt am 18.Dez.2014 | 12:00 Uhr

Auf ein bewegtes Jahr mit Höhen und Tiefen blickt die Hansestadt Rostock zurück. „Unsere Stadt verändert sich und wächst weiter“, sagt Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos). Gestern hat das Oberhaupt der Rostocker Stadtverwaltung Bilanz über das Jahr 2014 gezogen. Neben vielem neu Geschaffenen gebe es auch noch vieles, was die Stadt in Zukunft in die Hand nehmen muss. So schiebt die Hansestadt noch immer einen Altschuldenberg von 150 Millionen Euro vor sich her.

 

Bevölkerung

Am 30. November 2014 wurden 203 809 Einwohner mit Hauptsitz in Rostock gezählt. „Die Stadt dreht weiter auf und die Einwohnerentwicklung setzt sich fort“, sagt Methling. Es gebe mehr Heimkehrer und weniger Fortzügler. Er wartet täglich darauf, die Marke 204 000 verzeichnen zu können.

 

Wohnen

Mit einem Leerstand von weniger als zwei Prozent und bei einigen Wohnungsgesellschaften sogar unter einem Prozent stößt der Wohnraum an seine Grenzen. Grund dafür sieht Methling im stetig wachsenden Jobangebot: „Wir konnten jedes Jahr 1000 sozialversicherungspflichtige Jobs schaffen.“ Für 2015 plant die Stadtverwaltung die Weiterentwicklung von Biestow. Dort soll ein Neubaugebiet für Einfamilienhäuser entstehen.

 

Infrastruktur

Dass der Mühlendamm nach zwei Jahren für den Verkehr freigegeben werden konnte und das Petriviertel sichtbar wächst, sieht Methling als wesentliche Schritte in der Weiterentwicklung der Rostocker Infrastruktur. Künftig will sich die Stadtverwaltung damit beschäftigen, die Steintor-Kreuzung neu zu strukturieren. Methling geht davon aus, dass der Bevölkerungszuwachs den Verkehr im Stadtzentrum stärker belasten wird.

 

Wirtschaft

Mit der Erweiterung des Kranbauers Liebherr konnten 1300 Arbeitsplätze geschaffen werden. Auch die Windkraft-Industrie von der Projektplanung über die Fertigung bis zum Aufstellen sei in Rostock maßgeblich vorangeschritten, so Methling. „Weniger schön ist, dass Scandlines seinen Firmensitz aufgibt und sich aus der Region zurückzieht“, ergänzt er. Als Erfolg verbucht er die Rekommunalisierung des Abwasserentsorgers Eurawasser. „Auch ist es gelungen, die Fähre ,Gehlsdorf’ in den Verkehrsverbund Warnow einzubinden“, sagt Methling. Der Betrieb werde künftig von der Rostocker Straßenbahn AG übernommen.

 

 

 

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