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Mathe-Olympiade in Rostock : Beste Schüler der Stadt rechnen um die Wette

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Rostocker Talente treffen sich zum Landesausscheid der Mathematik-Olympiade

Algebra, Analysis oder Geometrie sind nicht jedermanns Sache. Der eine oder andere bedient sich hierbei lieber der Technik, um ein Endergebnis zu erzielen. 130 Schüler der dritten bis zwölften Schulklassen aus Rostock und dem Landkreis sind da anderer Ansicht. Sie nahmen am Freitag und Sonnabend in der Christophorusschule am 55.Landesausscheid der Mathematik-Olympiade teil.

„Ich habe nicht extra dafür gelernt, sondern aus Spaß an der Sache an dem Wettbewerb teilgenommen“, sagte die zwölfjährige Marianne Eckel. Sie besucht die siebte Klasse der Christophorusschule. Während die Jüngeren der dritten Klassen sich aufgeregt in ihre Rechenaufgaben stürzten, sahen die Älteren den Wettbewerb gelassen, denn einige sind nicht zum ersten Mal mit dabei gewesen.

Die besten 36 Mathe-Asse wurden von Bildungsminister Mathias Brodkorb (SPD) ausgezeichnet. Sie erreichten je nach Schulklasse die höchsten Punktzahlen. „Wir brauchen gute Mathe-Lehrer und die beruflichen und finanziellen Bedingungen sind sehr gut“, motivierte Brodkorb die Gewinner des Tages. Der Minister wünscht sich für MV mehr Naturwissenschaftler und Mathematiker. Zur Belohnung für die Besten gab es in drei Preisträgerklassen Büchergutscheine.

Zuvor mussten die einzelnen Klassen je nach Altersgruppe bis zu sechs Aufgaben in ein bis zwei Klausuren lösen. Dabei war mehr als nur der olympische Gedanke gefordert. Mehr als 50 Korrektoren – Studenten und Lehrer – bewerteten jeweils im Zweierteam eine Arbeit, um faire Ergebnisse zu erzielen.

Die erfolgreichsten Schüler aus der Regionalrunde der Klassenstufen drei bis zwölf werden jetzt zum Bundesausscheid eingeladen. Insgesamt kämpften am Wochenende 317 der begabtesten Anwärter aus Rostock, Schwerin und Greifswald um ihre Teilnahme am Landesausscheid in Jena, um MV würdig zu vertreten.








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