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Norddeutsche Neueste Nachrichten

21. September 2017 | 23:26 Uhr

Beste Antwort wäre ein Sieg

vom

svz.de von
erstellt am 23.Nov.2011 | 08:10 Uhr

Rostock | Nur sechs Tage nach dem Duell mit dem FC St. Pauli (1:3) steht für den Fußball-Zweitligisten FC Hansa das nächste Heimspiel mit erhöhtem Sicherheitsrisiko auf dem Programm. Morgen ab 18 Uhr ist der 1. FC Union Berlin zu Gast in der DKB-Arena. Über 15 000 Zu-schauer werden erwartet. Rund 2200 davon reisen aus Berlin an. "Die beste Antwort für alles, was auf dem Platz und außerhalb passiert ist, wäre natürlich ein Sieg", sagt FCH-Coach Peter Vollmann.

Doch wären mit dem zweiten Saisonerfolg nicht alle Probleme des Vereins automatisch aus der Welt geschafft. Sportlich ist der Dreier notwendig, um nicht noch weiter als ohnehin schon unter Druck zu geraten. Momentan liegen die Norddeutschen mit lediglich elf Zählern auf dem Abstiegs-Relegationsplatz.

Außerhalb des Rasens kämpft Hansa nach den Zwischenfällen mehr denn je um Ruhe und vor allem eine faire Unterstützung ohne verbotene Pyrotechnik durch die eigenen Anhänger.

Auch gegen den 1. FC Union bleibt der eigentliche Sitzplatzbereich im Süden des Rostocker Stadions als Hintertortribüne erhalten. "Wir machen uns natürlich Gedanken, welche Schritte uns als Verein noch bleiben. Im repressiven Bereich haben wir kaum ein Mittel zur Verfügung. Straftäter werden von der Polizei und nicht vom Verein identifiziert. Die Bestrafung dieser Personen nach dem Strafgesetzbuch erfolgt durch die Justiz. Die Möglichkeit, ein bundesweites Stadionverbot auszusprechen, ist leider kein abschreckendes Mittel mehr. Das hat die Praxis gezeigt", erklärte Vorstandschef Bernd Hofmann.

Die Ostseestädter legen dagegen große Hoffnungen in einen runden Tisch von Verein, Politik und Justiz in der kommenden Woche: "Wir haben bewusst keine weitere Maßnahme eingeläutet. Wir wollen uns aktiv mit allen Beteiligten beraten und haben deshalb um ein Treffen mit Lorenz Caffier (Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern), der Staats-anwaltschaft und der Polizei gebeten."

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