Rostock : Bestätigt: Wasserpreis sinkt ab Juli

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Kunden in Region Rostock zahlen zehn Prozent weniger

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24. März 2018, 05:00 Uhr

Es bleibt dabei: Ab Juli zahlen Rostocker und Bewohner aus 28 Nachbargemeinden zehn Prozent weniger für ihr Wasser. „Die Gebührensenkung wird kommen – das, was wir zugesagt haben, steht und es wird auch weiterhin stehen“, sagt Jochen Bruhn, Geschäftsführer der Rostocker Versorgungs- und Verkehrs-Holding (RVV) und einer der Macher hinter dem neuen kommunalen Unternehmen Nordwasser. Das übernimmt in 99 Tagen anstelle des privaten Unternehmens Eurawasser die Versorgung der 36 000 Kunden im Gebiet des Warnow-Wasser- und Abwasserverbandes (WWAV).

„Wir verschicken bis Anfang April an jeden Kunden ein Begrüßungsschreiben“, sagt die kaufmännische Nordwasser-Geschäftsführerin Michaela Link. Diese sollen in der Folge ihre Bankverbindung umstellen, ihre Stammdaten überprüfen und gegebenenfalls aktualisieren. Abgerechnet wird am Stichtag 31. Dezember, erklärt Link. Um die planmäßige Übernahme vorzubereiten, sind sie und ihr 14-köpfiges Team derzeit dabei, Fuhrpark, Chemikalien, Arbeitskleidung, Werkzeug und Büromöbel sowie -material zu beschaffen. Außerdem schließen sie Verträge mit Serviceleistern für Klärschlamm-Entsorgung, Laboruntersuchungen oder auch IT-Lösungen. „Nordwasser ist dabei, über 100 Beschaffungsvorgänge abzuarbeiten“, sagt der technische Geschäftsführer Wolf-Thomas Hendrich. Europaweit ausgeschrieben seien 23 Aufträge. Wie viele Mitarbeiter von Eura- zu Nordwasser wechseln werden, steht derweil noch nicht fest. Bedenken haben die Verantwortlichen dennoch keine.

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