Sicherheit : Bergungsdienst sperrt die Brücke zur Silohalbinsel

Überwacht die Arbeiten: Fred Tribanek vom Munitionsbergungsdienst ist ab Montag vor Ort, wenn entlang der Kaikante Ludewigbecken die Kampfmittelsondierung startet. Dafür muss die Fußgängerbrücke für voraussichtlich eine Woche gesperrt werden.
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Überwacht die Arbeiten: Fred Tribanek vom Munitionsbergungsdienst ist ab Montag vor Ort, wenn entlang der Kaikante Ludewigbecken die Kampfmittelsondierung startet. Dafür muss die Fußgängerbrücke für voraussichtlich eine Woche gesperrt werden.

Munitionssondierung am Ludewigbecken beginnt am Montag. Das bedeutet Umwege für Fußgänger.

svz.de von
15. Juni 2016, 05:00 Uhr

Am Ludewigbecken rückt der Bohrer an. Auf dem alten Werftgelände am Stadthafen beginnt am kommenden Montag, 20. Juni, eine Kampfmittelsondierung. „Das ist ein ganz normaler Vorgang, wie bei Baumaßnahmen üblich. Und wir wollen hier die Kaimauer verlängern“, sagt Gisbert Ruhnke, Leiter des städtischen Hafen- und Seemannsamtes. Für die einwöchige Untersuchung muss die Fußgängerbrücke zur Silohalbinsel gesperrt werden. Je nachdem, ob die Experten fündig werden, könnten die Sperrung und der dadurch verbundene Umweg für Fußgänger und Radfahrer auch länger dauern.

Gestern Nachmittag fand bereits eine Anlaufberatung aller Beteiligten statt. Mit vor Ort dabei war auch Fred Tribanek vom Munitionsbergungsdienst. Er beauftragte im Namen des Bauherrn, der ist in diesem Fall die Stadt, eine Fachfirma und überwacht deren Arbeit. Den Zuschlag erhielt die Gesellschaft für Kampfmittelbeseitigung MV (GFKB). „Wir wissen von Bildern, dass hier früher Bomben gefallen sind. Außerdem wird bei der Baumaßnahme gerammt und gebohrt – da ist eine vorherige Kampfmittelsondierung von der Berufsgenossenschaft vorgeschrieben“, sagt Tribanek. Bei den Baustellen im Umfeld wären diese Untersuchungen auch durchgeführt und zwei Brandbomben entdeckt worden. Die Mitarbeiter der GFKB werden die Bohrlochsondierung zu Lande und im Wasser durchführen. Die entsprechenden Gerätschaften sind ab Montag vor Ort, sodass am Dienstag mit den eigentlichen Bohrungen begonnen werden kann. „Wir gehen bis zu acht Meter tief“, sagt Tribanek. Auf den Straßenverkehr Am Strande hätte die Maßnahme so lange keinen Einfluss, wie nichts gefunden würde.

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