Ehrung : Bauunternehmen ist Rostocks Kulturpate

Wirtschaft hilft Kultur Dr. Helge Schilf (l.)  und  Heidi Bölck von der Schilf/Bölck Projekthaus GmbH sind die Kulturpaten 2014 der Hansestadt Rostock. Wolfgang Methling und OB Roland Methling (r.) gratulierten.
Wirtschaft hilft Kultur Dr. Helge Schilf (l.) und Heidi Bölck von der Schilf/Bölck Projekthaus GmbH sind die Kulturpaten 2014 der Hansestadt Rostock. Wolfgang Methling und OB Roland Methling (r.) gratulierten.

Einsatz für die Frieda 23 ausgezeichnet. Stiftung würdigt vier weitere Akteure

svz.de von
04. Juli 2014, 10:00 Uhr

Im Barocksaal hat die Kulturstiftung Rostock gestern erstmalig den Preis Kulturpate der Hansestadt verliehen – und damit den Einsatz der hiesigen Wirtschaft für die Kultur gewürdigt.

In der engeren Auswahl waren fünf Unternehmen. „Sie alle erfüllen die Erwartungen“, sagte Wolfgang Methling, Jurymitglied und Vorsitzender der Stiftung – und sie engagieren sich völlig unterschiedlich. „Unterstützung muss nicht immer in Form eines Schecks erfolgen“, sagte OB Roland Methling (parteilos). Das zeigt der Einsatz des Blumengeschäfts Heinz Guhl. Vorgeschlagen wurde es von der Hochschule für Musik und Theater, die vom Geschäft von Anfang an mit Blumendekoration unterstützt wird. Auch Dr. Ulrich Fries von Fries Holzsysteme GmbH setzt sich ein – für die Uwe-Johnson-Gesellschaft. Andreas Tesche hatte ihn vorgschlagen, weil durch Fries Projekte wie das Johnson-Jahrbuch und die Gründung des Archivs erst möglich geworden seien.

Matthias Herrmann und sein Unternehmen Warnowquerung unterstützten unter anderem Rostock denkt 365 Grad. Dafür wurde er von Dagmar Schulze vom Verein vorgeschlagen. Er beweise gesellschaftliche Verantwortung. Das tut auch Harry Körber, Chef der Altstadt-Druck-GmbH, der mit der Kultur schon seit 1990 verwachsen ist. Er unterstützt den Verein Kulturnetzwerk, vor allem Radio Lohro und die Frieda 23. Das tut auch Helge Schilf von der Schilf/Bölck Projekthaus GmbH. Es fehlte 2004 an einem guten Planer für den gesamten Bau, erinnert sich Kollegin Heidi Bölck. Schilf sprang ein, sie folgte bald. Der Einsatz währt nun schon zehn Jahre. Von der Ehrung im Barocksaal waren beide dennoch völlig überrascht. „Es ist eine schöne Wertschätzung“, sagte Schilf.

Der Preis wird alle zwei Jahre vergeben. Die Idee dafür stammt aus dem EU-Projekt „Buisness-Culture-Partnership“.

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