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Warnemünde : Baustart am Alten Strom nach der Hanse Sail

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Wendehammer in Höhe des Hotels Am Leuchtturm geplant. Fußgängerzone entsteht.Mühlenstraße nicht auf Prioritätenliste

svz.de von
erstellt am 11.Jul.2017 | 12:00 Uhr

Präsentiert sich die Seestraße zwischen Hotel Neptun und Heinrich-Heine-Straße inzwischen seit Ende Dezember 2015 in neuem Glanz, so soll der besonders auch von Touristen stark frequentierte Bereich vom Strandhotel Hübner bis zum Alten Strom in zwei weiteren Abschnitten in Angriff genommen werden. Los geht es gleich nach der Hanse Sail, beginnend am Alten Strom über die Straße Am Leuchtturm bis zur Einmündung Georginenstraße.

Damit einhergehen soll eine Verkehrsberuhigung. In Höhe des Hotels Am Leuchtturm wird entsprechend den Planungen ein Wendehammer gebaut. Denn ab diesem wird der Abschnitt bis zum Haus der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiff-brüchiger zu einer reinen Fußgängerzone umgestaltet.

„Die Finanzierung dieses Bauabschnitts, der zum Jahresende 2017 fertiggestellt sein soll, steht“, sagt Heiko Tiburtius. Wie der Leiter des Amtes für Verkehrsanlagen informiert, werden vorbehaltlich der Absicherung der finanziellen Mittel voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2018 die Arbeiten zwischen dem ehemaligen Werftkulturhaus und der Heinrich-Heine-Straße fortgesetzt. Falls sich die Rostocker Bürgerschaft dazu bekennt und ihren Haushaltsplan entsprechend beschließt, könnten die Georginenstraße, der Georginenplatz und schließlich auch die Friedrich-Franz-Straße folgen. Wie der Amtsleiter sagt, würde damit die Sanierung von zehn maroden Warnemünder Straßen mittelfristig ihren Abschluss finden. Ihren Anfang genommen hat diese Aktion bereits im Jahr 2009, als Bausenator Holger Matthäus (Grüne) für die Aufwertung des Kerngebiets des Ostseebades in Schwerin städtebauliche Fördermittel in Höhe von drei Millionen Euro einwerben konnte. Diese hat die Hansestadt jeweils zur Hälfte in den Jahren 2010 und 2011 erhalten.

Inzwischen sind für die Sanierung der Alexandrinenstraße (2011/12), für die Kirchenstraße, für die Dänische Straße (in zwei Bauabschnitten), für die Anastasiastraße (2014), für den Kirchenplatz und das Umfeld (in zwei Bauabschnitten) und den ersten Teil der Seestraße rund 7,5 Millionen Euro ausgegeben worden. Wie hoch die Kosten für die Hansestadt Rostock am Ende genau sind, lässt sich derzeit nicht exakt sagen. Denn noch sind die Anliegerbeiträge nicht komplett berechnet und eingezogen worden.

Wie aber geht es weiter mit der Mühlenstraße, über deren Sanierung seit kurz nach der Wende immer wieder und bisweilen auch sehr heftig vor allem angesichts des Baumbestands diskutiert wird? „Die Mühlenstraße steht zurzeit nicht auf der Prioritätenliste“, sagt der Amtschef.

 

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