zur Navigation springen
Norddeutsche Neueste Nachrichten

22. August 2017 | 18:39 Uhr

Auf dem Trockenen : Bauarbeiten statt Badebetrieb

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Wiro saniert Gehlsdorfer Schwimmhalle. Noch bis Ende August bleibt das Becken leer. Maßnahmen liegen voll im Zeitplan.

Immer wieder ertönt im Gehlsdorfer Schwimmbad ein lautes „Platsch“. Doch das Geräusch stammt nicht vom Wasser – schließlich ist das große Becken noch bis Ende August leer und mit Schutzmatten abgedeckt. Es kommt aus dem Gerät, mit dem Bauarbeiter Norbert Belitz den Unterbeton auf den Boden aufbringt.

Statt Badehosen und Bikinis prägt gerade Arbeitskleidung das Bild in der Halle der Wiro. Seit 1. April ruht der Betrieb für die umfangreiche und rund 950 000 Euro teure Sanierung. „Und wir sind gut im Zeitplan“, sagt Thomas Böttcher, technischer Koordinator der Sportstättenverwaltung bei der städtischen Wohnungsgesellschaft Wiro. Größere Überraschungen dürfte der Bau auch nicht mehr bringen, schließlich ist der spannendste Teil der Arbeiten bereits erledigt. „Nachdem wir das Wasser abgelassen hatten, wurden die Fliesen abgenommen. Das war ja auch Grund für die Sanierung“, so Böttcher. Unter dem verschlissenen Boden hätte es aber nichts gegeben, was den Bau in Zeit- und Kostenplan negativ beeinflussen würde.

Auch die Pfeiler der Schwimmhalle wurden im Bodenbereich bereits saniert und eine neue Fluchttür eingebaut. Gestern wurden die Wände für den neuen Personaltrakt gesetzt. Aus dem früheren Geräteraum wird der neue Sozial- und Aufenthaltsbereich für die Mitarbeiter, der komplett aus Glas – aber nicht einsehbar gestaltet werden soll. Bereits ganz fertig ist die neue und große Terrasse hinter der Halle. Dort müssen nur noch die Möbel aufgestellt werden, damit die Badegäste mit Blick auf die Warnow entspannen können. „In den Umkleiden können wir durch kleine Optimierungen viel erreichen“, sagt Susanne Schulz, Bereichsleiterin der Wiro. Auch Anregungen der Stammgäste seien dabei eingeflossen, zum Beispiel zur Lagerung der Schuhe.

Die größten baulichen Veränderungen gibt es im Eingangsbereich. Dort soll ein neues Bistro entstehen – mit Sitzmöglichkeiten innen und außen. „Über den Namen denken wir gerade nach“, sagt Susanne Schulz. Für die Pause auf den Terrassen soll dort WLAN angeboten werden.

Neben dem neuen gastronomischen Angebot wird es auch weitere Veränderungen für die Nutzer geben. Die Eintrittspreise werden parallel zur städtischen Entgeltordnung angepasst . „Und wir haben uns nochmal den Nutzungsplan angeschaut und durch Optimierung von bisherigen Kursen und Zeiten noch neue Kapazitäten geschaffen. An dem Plan arbeiten wir aber noch“, sagt Jenny Hohl, die stellvertretende Badleiterin. Klar ist aber bereits, dass es zur Wiedereröffnung der Halle am 1. September keine große Party geben wird. „Das holen wir dann beim Familientag im Oktober nach“, verspricht Susanne Schulz.

zur Startseite

von
erstellt am 15.Mai.2016 | 09:00 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen