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Norddeutsche Neueste Nachrichten

16. Dezember 2017 | 04:42 Uhr

Bau an der Nordkante: Zwölf in der engeren Wahl

vom

svz.de von
erstellt am 15.Aug.2013 | 07:09 Uhr

Rostock | Die Planungen für die Bebauung des Neuen Marktes gehen in die zweite Runde. Zwölf Bewerber haben mit ihren Ideen für die Gestaltung der Nordkante überzeugt und kommen nun in die nähere Auswahl. Die Entwürfe sind gekennzeichnet durch hohe Qualität und große Vielfalt, wie Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos) mitteilt: "Wir sind einen wichtigen Schritt weiter gekommen, bei unserem Ziel, die Nordseite des Neuen Marktes zu schließen und eine lebendige urbane Mischung zu schaffen."

Am 13. November wird das Preisgericht erneut zusammenkommen, um aus den noch verbliebenen Beiträgen den Sieger des städtebaulichen Planungswettbewerbes zu ermitteln. Die eingereichten Arbeiten werden anonym beurteilt. Darum können die Beiträge sowohl der ersten als auch der jetzt eingeleiteten vertieften Phase erst nach der Kür des Siegers veröffentlicht werden, wie die Stadtverwaltung mitteilt. Nur so könne die Chancengleichheit erhalten bleiben.

In der ersten Phase des städtebaulichen Planungswettbewerbs für die Entwicklung der Bebauung der Nordseite des Neuen Marktes und der angrenzenden Flächen waren 52 Arbeiten eingereicht worden. Diese Ideenskizzen wurden zur Vorbereitung der Preisgerichtssitzung durch das von der Hansestadt mit der Wettbewerbsdurchführung beauftragte Berliner Büro Phase Eins intensiv geprüft. "In Planungswettbewerben wird man immer wieder überrascht von der enormen Vielfalt und Unterschiedlichkeit der Entwürfe - so auch in diesem Fall. Es zeigt sich, dass offene Wettbewerbe ein geeignetes Mittel sind, planerische Möglichkeiten in ihrer ganzen Bandbreite zu erforschen", betont Christian Lehmhaus von Phase Eins.

Am 13. August fand mit der Preisgerichtssitzung unter dem Vorsitz von Prof. Beate Niemann die erste Phase des zweiphasigen Wettbewerbs ihren Abschluss. Das neunköpfige Preisgericht, bestehend aus Architekten und Stadtplanern aus ganz Deutschland, hatte keine leichte Aufgabe zu bewältigen, sagt Niemann: "Für einen der wichtigsten Plätze der Stadt wurden Konzepte mit vielversprechenden und interessanten Lösungsansätzen ausgewählt, die dieser anspruchsvollen Situation gerecht werden können." Die ausgewählten Teilnehmer haben nun die Aufgabe, ihre Ideenskizzen weiter auszuarbeiten.

Eine Ausstellung aller Wettbewerbsentwürfe findet, begleitet von einem weiteren Bürgerforum, nach der zweiten Preisgerichtssitzung statt.

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