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17. Oktober 2017 | 06:08 Uhr

Aus Scandlines- wird Ospa-Arena

vom

svz.de von
erstellt am 18.Okt.2012 | 09:23 Uhr

Hansaviertel | Die Scandlines-Arena ist Geschichte. Seit gestern heißt die Trainings- und Spielstätte für Rostocker Sportvereine Ospa-Arena. Die Ostseesparkasse Rostock (Ospa) hat die Namensrechte für die nächsten zehn Jahre erworben. "Wir unterstützen ohnehing pro Jahr mindestens 100 Sportvereine", sagt Frank Berg, Vorstand der Ospa. Durch den neuen Namen solle den Sportlern auch klar werden, dass die Arena auch ihr Haus ist. Den Vereinen solle damit ein gemeinsames Dach gegeben werden.

"Die Sportler sollen hier trainieren und sich treffen können", sagt Berg. Mit dem Betreiber der Arena, Andreas Häse, konnte der Ospa-Vorstand schnell eine Einigung finden, auch in finanzieller Hinsicht. In der Halle hat sich einiges verändert. So wurden beispielsweise Banner erneuert und eine neue Bar in den oberen Rängen gebaut. Zudem hat die Ospa selbst Hallenzeiten erworben. Die wollen sie aber nicht verkaufen, sondern vergeben. Wenn im Einzelfall erhöhter Bedarf bei den Vereinen entsteht, solle auch die Möglichkeit für zusätzliche Trainingseinheiten gegeben werden. Sonst ändere sich nichts. Alle Vereine, die bislang in der Arena trainiert oder gespielt haben - wie der EBC Rostock, der Stadtsportbund oder auch der HC Empor - können das ohne Einschränkungen weiterhin, erklärt Matthias Bohn von der Ospa.

Etwas wehmütig blickt Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos) gestern bei der Verkündung auf den Namenswechsel: "Scandlines war ein Begriff, der sich geprägt hat." Mehr als zehn Jahre trug die Halle den Namen. "Leider hat sich die Reederei Scandlines mehr um das Geschäft gekümmert", so Methling. Der Sport brauche Unterstützung. Spitzen- und Breitensport müsse gefördert werden. Das wolle die Ospa weiterhin tun, versprachen die Vertreter vor Ort.

Im Dezember 2010 war die Scandlines-Arena von der Ostsee Sport Service GmbH & Co KG, einer Tochter der Ospa, gekauft worden. Der vorherige Inhaber, des Polizeisportvereins (PSV), war insolvent gegangen. Seit März 2011 und mit einer vereinbarten Dauer von zehn Jahren ist Andreas Häse mit der ICE Marketing GmbH der Betreiber der Sport-Arena. Der PSV kann die Halle auch weiterhin nutzen. Seit Mai dieses Jahres, knapp sieben Jahre nachdem dieser größte Breitensportverein des Landes in die Insolvenz gerutscht war, hatte das zuständige Amtsgericht das Verfahren gegen den PSV aufgehoben.

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