Wasserspiele in Rostock : Auftakt der Brunnen-Saison

Der Brunnen der Lebensfreude sprudelt wieder:  Lydia (9) aus der Uckermark macht Ferien in Warnemünde und besichtigte auch den Brunnen am Rostocker Universitätsplatz.
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Der Brunnen der Lebensfreude sprudelt wieder: Lydia (9) aus der Uckermark macht Ferien in Warnemünde und besichtigte auch den Brunnen am Rostocker Universitätsplatz.

Rostock gibt jährlich 250 000 Euro für Betrieb und Instandsetzung der Wasserspiele in der Hansestadt aus. Die Stadt ist auf Patenschaften angewiesen.

svz.de von
31. März 2016, 05:00 Uhr

Es plätschert und sprudelt wieder in vielen Stadtteilen Rostocks. Während es beim Brunnen der Lebensfreude am Universitätsplatz bereits Wasser marsch heißt, werden die vielen Wasserspiele der Hansestadt erst ab Mai Schritt für Schritt wieder angestellt. Bis in den Herbst hinein tragen die zumeist bronzenen Kunstwerke mit ihren Fontänen und Wasserläufen zur Verschönerung des Stadtbildes bei.

Nach sieben Jahren Pause werden in diesem Jahr erstmals wieder die „Seesterne“ am Vögenteich angestellt, sagt Matthias Block (47), Leiter Ausstattungen vom Rostocker Amt für Stadtgrün. Nachdem das Umfeld saniert wurde und neue Wohnungen entstanden, sei nun der Wunsch der Anwohnergemeinschaft da gewesen, das 1977 eingeweihte Bauwerk erneut in Gang zu bringen. Sie unterstützen den Brunnen mit einer Patenschaft.

250 000 Euro gibt die Hansestadt Rostock für den täglichen Betrieb und die regelmäßige Wartung der Brunnen im Jahr 2016 aus. „Das Becken des Kosmosbrunnens bekam eine Granitabdeckung“, sagt Block. Auch die Fontäne am Schwanenteich wurde komplett neu gebaut und der Wasserlauf in der Schnickmannstraße hat eine Verjüngungskur bekommen. „Die Sanierung der Brunnen ist ein laufender Prozess“, so Block. Zu den jährlichen Arbeiten gehört der regelmäßige Einbau der Pumpen zum Saisonbeginn.

Auf sprudelndes Wasser am Lichtenhäger Bauernbrunnen müssen die Anwohner wohl noch einige Jahre warten. „Die Technik funktioniert zwar und wird gewartet, aber die Kunst wurde durch Vandalismus zerstört“, sagt der 47-Jährige. Erst im Anschluss an die Sanierung des Lichtenhäger Brinks werde auch die Erneuerung des Brunnens angestrebt. Damit die Wasserspiele weiterhin betrieben werden können, ist die Stadt auf Förderungen angewiesen. Mit 28 000 Euro unterstützen Firmen und Privatpersonen die Brunnenanlagen, darunter die Wiro, die Wassertechnik und Bau GmbH sowie die Warnowquerung.

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