Auf Rollen durch die Innenstadt

Von Anfang an dabei: Die NNN unterstützen die Skater- und Boardernight. Organisator Andreas Röhl freut sich auf das Event und hofft auf viele Teilnehmer. joro
Von Anfang an dabei: Die NNN unterstützen die Skater- und Boardernight. Organisator Andreas Röhl freut sich auf das Event und hofft auf viele Teilnehmer. joro

von
12. September 2012, 09:50 Uhr

Stadtmitte | "Rostock rollt" heißt es am Sonnabend, wenn der Stadtsportbund wieder einmal zur Skater- und Boarder-Night einlädt. Wer sich auf Inlineskates, dem Skateboard oder auf Rollschuhen halten kann, ist eingeladen, zwischen 18.30 Uhr und 21 Uhr die Innenstadt unsicher zu machen. "Alles was rollt - auf die Straße" lautet das Motto der Veranstaltung.

Die Skater-Night feiert dieses Jahr bereits ihren 14. Geburtstag. "Die Idee war damals, ein Sportevent als rollenden Umzug zu verpacken. Skaterparks wurden in und um Rostock gebaut. Wir haben den Hype genutzt", sagt Andreas Röhl, Organisator der Veranstaltung.

Mit Erfolg: Bei der ersten Skater-Night kamen mehr als 1000 Freizeit- und Profisportler. Ganze Familien sind durch die Stadt gerollt. "Mittlerweile ist die Leidenschaft fürs Skaten verblasst. Das haben wir gemerkt, als wir vor drei Jahren ein Teilnehmertief erleben mussten", erzählt Röhl. Deshalb haben die Veranstalter im letzten Jahr aufgerüstet und auch Wave- und Longboarder zugelassen. "Damit haben wir eine neue Zielgruppe angesprochen. Wir rechnen dieses Jahr mit rund 500 Teilnehmern", meint Röhl.

Die Skater- und Boarder-Night beginnt und endet auf dem Uniplatz. Gefahren werden zwei Runden, die jeweils acht Kilometer lang sind. Gewendet wird am Südstadtklinikum. Während der Fahrt begleitet ein Partytruck die Skater und versorgt sie mit aktuellen Musikhits. "Es ist einfach ein tolles Erlebnis, ganz ungezwungen dort langzufahren, wo man sonst nicht fahren kann: auf den öffentlichen Straßen", findet Röhl, der in diesem Jahr das Partyauto steuert. "Außerdem trifft man wunderbare Menschen. Zum Beispiel fährt dieses Mal wieder der Shorttracker Arian Nachbar mit", ergänzt er.

Auch die Norddeutschen Neuesten Nachrichten unterstützen das Event und freuen sich, auch in diesem Jahr wieder dabei zu sein. Die NNN sind vor Ort dabei und garantieren nicht nur Spaß bei Mitmach-Aktionen, sondern haben auch ein offenes Ohr für ihre Leser.

Die Teilnahme an der Veranstaltung erfolgt ganz spontan. Vorab-Anmeldungen gibt es nicht. "Wir sind in Stadtteil- und Begegnungszentren, in Schulen und Vereinen unterwegs gewesen, um möglichst viele junge Leute für die Skater-Night zu begeistern", so Röhl. "Ob wir Erfolg hatten, wird sich zeigen", ergänzt er. Der Organisator muss noch wegen einer ganz anderen Sache zittern: dem Wetter. "Alles steht und fällt damit. Wir mussten die Veranstaltung wegen schlechten Wetters schon einmal absagen. Wenn es zu sehr stürmt, hagelt oder blitzt, ist es einfach zu gefährlich für die Sportler."

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen