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Norddeutsche Neueste Nachrichten

19. August 2017 | 05:51 Uhr

Arbeitssuche : Auf Jobsuche im Ostseestadion

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Unternehmen, Institutionen und Bildungseinrichtungen präsentieren Stellen- und Weiterbildungsvielfalt auf einer Messe

In seinem Heimatland Syrien hat Bassel Alomari als Anwalt gearbeitet. Seit knapp einem Jahr lebt er in Deutschland und sucht in Rostock händeringend einen Job. „Doch das ist sehr schwierig, weil ich nicht weiß, wohin ich mich wenden kann“, sagt Alomari.

Bei der gestrigen Jobmesse im Ostseestadion hat sich der Syrer an vielen Ständen über seine Job-Chancen informiert. „Wir haben zwar gerade keine passende Stelle für Herrn Alomari, aber ich würde ihm raten, sich direkt an Kanzleien in der Umgebung zu wenden“, sagt Catrin Gärtner vom Deutschen Roten Kreuz. Mit seiner Qualifikation habe er gute Chancen, allerdings sei die Sprachbarriere noch ein Problem, so Gärtner, obwohl der Syrer bereits etwas Deutsch spricht.

In einem ausführlichen Beratungsgespräch hat Gärtner auch zwei rumänischen Frauen Carmen-Angela Marian und Codrina Chiper empfohlen, den Start ins Berufsleben über eine Stelle als Pflegehilfskraft zu wagen. „Ich könnte mir auch vorstellen, in der Gastronomie oder im Tourismus zu arbeiten“, sagt Marian.

Über das überwiegend ernsthafte Interesse an Jobs und Weiterbildungsmöglichkeiten ist auch Luise Dunkel-Wendet von der K und K Industriebau und Personalbetreuung erfreut: „Wir bieten Jobs in den Bereichen Lager und Logistik an.“ Aber auch in der Produktion, Gastronomie und Grünpflege seien Stellen zu vergeben.

Die Bundeswehr, die Bundespolizei und die Deutsche Bahn zeigten den Besuchern aller Altersgruppen Jobs und Weiterqualifizierungen auf. Offene Stellen boten zudem das Strandresort Margrafenheide, Strabag, Biopetrol, die Dispo-Tf-Unternehmensgruppe und die Nordlicht Pflege an. Auch das Wings-Fernstudienzentrum an der Hochschule Wismar informierte über ihre berufsbegleitenden Weiterbildungsmöglichkeiten.

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