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Unterwegs im Hütter Wohld : Auf den Spuren der Mönche

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Zwischen Rostock und Bad Doberan gelegen, finden Naturfreunde den Hütter Wohld - ein 180 Hektar großes Waldgebiet, das vor allem zu Fuß erschlossen werden kann. Das Besondere sind die Hütter Klosterteiche.

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erstellt am 21.Aug.2013 | 10:52 Uhr

Parktentin | Zwischen Rostock und Bad Doberan gelegen, finden Naturfreunde den Hütter Wohld - ein 180 Hektar großes Waldgebiet, das vor allem zu Fuß erschlossen werden kann. Aber auch für Reiter hat es seinen Reiz. Das Besondere am Hütter Wohld sind die Hütter Klosterteiche, die auf etwa 58 Hektar ein eigenes kleines Naturschutzgebiet bilden. Die Teiche wurden im Jahr 1268 erstmals erwähnt und von den Zisterziensern des Klosters Bad Doberan genutzt, bis sie durch die Säkularisierung im Zuge der Reformation um 1552 gezwungen waren, die Bewirtschaftung der Klosterteiche einzustellen. Die Mönche fanden dort beste Bedingungen für ihre Fischzuchten.

Noch heute werden die Teiche vom angrenzenden Fischereihof bewirtschaftet und bieten zudem kleine Orte zur Rast. Erwähnenswert ist wohl auch, dass der Ortsname Hütten ebenfalls von den Zisterziensern stammt. Die betrieben nämlich ab 1268 im Wald auch eine eigene Glashütte. Dank Quarzsand und Brennstoff aus dem Wald waren die Bedingungen auch dafür ideal, sodass einer regen Produktion nichts im Wege stand.

Auf einem Naturlehrpfad, der sich über mehrere Kilometer durch den Wald zieht, können Wissensdurstige außerdem Interessantes über die Besonderheiten des Gebietes und über den Buchenwald, in dem sie sich befinden, erfahren.

Der Ort Parkentin selbst wurde schon 1177 urkundlich erwähnt. Der ursprüngliche Name des Ortes - Parkun - steht für eine Gottheit der Slawen, die schon seit dem sechsten Jahrhundert in der Gegend siedelten.

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