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Norddeutsche Neueste Nachrichten

11. Dezember 2017 | 01:29 Uhr

Rostock : Auf den Spuren der EU-Fördermittel

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

EU-Kommissare besuchen Unternehmen der Hansestadt und schauen sich vor Ort an, was mit ihren Geldern passiert

von
erstellt am 18.Mai.2016 | 08:00 Uhr

Wohin ihre Fördermittel fließen und was daraus in der Hansestadt gemacht wird, das haben sich gestern EU-Kommissare in Rostock angeschaut. Zusammen mit Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) war Raphaël Goulet von der Generaldirektion Regionalpolitik und Stadtentwicklung der EU-Kommission beim Rohre-Hersteller EEW Special Pipe Constructions GmbH zu Gast.

Deren aktuelles Projekt in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer Zentrum erhält großzügige Fördermittel aus der EU und gilt als Paradebeispiel für Verbundforschung. Gemeinsam wurde neuartige Produktionstechnik für Windenergieanlagen entwickelt. Das Gesamtinvestitionsvolumen für dieses Projekt betrug rund 541 000 Euro, die aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und dem Europäischen Sozialfonds (ESF) in Höhe von insgesamt 419 000 Euro unterstützt wurden. „Forschung und Entwicklung ist ein unverzichtbarer Bestandteil unseres Unternehmens und bildet die Grundlage für die Weiterentwicklung und den technologischen Fortbestand unserer Produkte auf dem Weltmarkt“, sagt EEW-Geschäftsführer Heiko Mützelburg. Mit der finanziellen Unterstützung durch das Wirtschaftsministerium und die EU könnte das Unternehmen notwendige Forschungsprojekte durchführen, die als Basis für den Erhalt von Arbeitsplätzen und steigende Wertschöpfung im Land dienen.

Wirtschaftsminister Glawe hat gestern einen Fördermittelbescheid für ein neues Verbundforschungsvorhaben von EEW und Fraunhofer Anwendungszentrum übergeben. Ziel ist es, ein innovatives Verfahren bei der Verbindung dickwandiger Bleche zu entwickeln. Das Gesamtinvestitionsvolumen für dieses Projekt beträgt rund 651 000 Euro, der EFRE-Zuschuss beträgt rund 439 000 Euro. „Die europäischen Mittel sind ein unverzichtbarer Baustein der Unterstützung für Mecklenburg-Vorpommern“, so Glawe gestern.

Das Land erhält von 2014 bis 2020 rund 968 Millionen Euro aus dem EFRE-Fonds. Mit den Fördermitteln werden Forschungen, Entwicklungen und Innovationen aus den verschiedensten wirtschaftlichen Bereichen unterstützt.

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