FC Hansa Rostock : Auch Freitag, der 13., soll Hansa nicht stoppen

Zurück in die Start-Elf: Nach zuletzt drei Partien als Einwechsler dürfte Angreifer Freddy Borg, aufgrund des Ausfalls von Marek Mintál, heute im Duell mit dem FSV Frankfurt wieder von Beginn an stürmen. Foto: Georg Scharnweber
Zurück in die Start-Elf: Nach zuletzt drei Partien als Einwechsler dürfte Angreifer Freddy Borg, aufgrund des Ausfalls von Marek Mintál, heute im Duell mit dem FSV Frankfurt wieder von Beginn an stürmen. Foto: Georg Scharnweber

Der Zweitligist will Freitag Abend weiter an seinem Fußball-Wunder arbeiten. Drei Siege am Stück verbesserten zwar die Lage um den Klassenerhalt, doch noch immer rangieren die Hansestädter auf Abstiegsplatz 17.

svz.de von
12. April 2012, 08:15 Uhr

Der Zweitligist FC Hansa Rostock will Freitag Abend weiter an seinem Fußball-Wunder arbeiten. Drei Siege am Stück verbesserten zwar die Lage der Norddeutschen im Ringen um den Klassenerhalt, doch noch immer rangieren die Hansestädter auf Abstiegsplatz 17. Vier Runden vor Saisonende kommt es in der heimischen DKB-Arena ab 18 Uhr zum Duell mit dem FSV Frankfurt, der aktuell den ersten Rettungsrang 15 belegt. Mit einem Dreier könnten die Ostseestädter bis auf einen Zähler an den Konkurrenten heranrücken. „Ich denke, dass es von den verbleibenden vier Partien das schwerste Spiel wird. Es ist völlig offen. Die Chancen stehen 50 zu 50. Wir haben jetzt dreimal in Folge gewonnen und viele sagen: Jetzt kommt Frankfurt, und es wird automatisch der vierte Sieg. Aber so einfach ist es nicht“, erklärte FCH-Trainer Wolfgang Wolf.

Verzichten muss der 54-Jährige im Duell mit den Hessen auf Sturmroutinier Marek Mintál (Bluterguss im Oberschenkel). „Er wird am Vormittag noch einen Test machen. Aber ich denke nicht, dass es zum Spiel reicht. Auch Matthias Holst hat kein grünes Licht gegeben und wird nicht zur Verfügung stehen“, verriet der Coach, der hofft, dass wenigstens Robert Müller (wurde an der Achillessehne genäht) einsatzfähig ist.

Vom eingeschlagenen Kurs abbringen lassen, will sich Wolfgang Wolf weder von den Personalproblemen noch insbesondere von der Paraskavedekatriaphobie. Bei Letztgenanntem handelt es sich um die Angst vor Freitag, dem 13. „Ich bin nicht abergläubisch und möchte, dass dieser Tag unser Glückstag wird“, so der Trainer.
Für den FCH ist dieses Datum nicht negativ, aber auch nicht gänzlich positiv behaftet. Seit der Einführung der Drei-Punkte-Regel im deutschen Fußball spielten die Rostocker viermal an einem Freitag, dem 13. Dabei sprangen ein Sieg (2:0 bei Fortuna Düsseldorf – 13. September 1996) sowie drei Unentschieden (3:3 gegen Stuttgart – 13. Oktober 1995, 1:1 im Duell mit Mönchengladbach – 13. November 1998 sowie 1:1 in Braunschweig – 13. April 2007) heraus.
Ein Remis dürfte Wolfgang Wolf heute Abend aber wohl nicht reichen.


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