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Norddeutsche Neueste Nachrichten

18. Dezember 2017 | 05:53 Uhr

MV unsolidarisch? : Asbest-Streit spitzt sich zu

vom

Das norddeutsche Hickhack um die Lieferung von 130 000 Tonnen Asbestmüll auf die landeseigene Deponie Ihlenberg (IAG) nimmt kein Ende.

svz.de von
erstellt am 16.Jan.2012 | 09:21 Uhr

Schwerin | Das norddeutsche Hickhack um die Lieferung von 130 000 Tonnen Asbestmüll auf die landeseigene Deponie Ihlenberg (IAG) nimmt kein Ende. Die Schweriner Landesregierung wies Vorwürfe des designierten niedersächsischen Umweltministers Stefan Birkner (FDP) zurück, sie lehne mit "unsachlichen" Argumenten die Annahme des Mülls ab. Es sei laut einem Gutachten "hoch problematisch, einen gefährlichen Stoff wie Asbest über eine so weite Strecke zu transportieren", sagte Regierungssprecher Andreas Timm. Das sei rechtlich nicht zulässig. Eine Sprecherin Birkner betonte unterdessen, die Schweriner Regierung habe keinen sachlichen Grund, neue Verhandlungen über die Annahme des dann besser verpackten Asbestmülls zu verweigern. Damit entziehe sich Mecklenburg-Vorpommern bei der Sondermüllentsorgung der Solidarität zwischen den Ländern. Laut Timm wollte Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) eine "klare Entscheidung" fällen.

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