zur Navigation springen
Norddeutsche Neueste Nachrichten

11. Dezember 2017 | 18:24 Uhr

Rostock : Architekten küren beste Bau-Projekte

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Berliner Büro gewinnt mit seinem „Duett Warnemünde“

Stilecht – vor der malerischen Kulisse des Rostocker Stadthafens – ist gestern am Gehlsdorfer Ufer der diesjährige Rostocker Architekturpreis vergeben worden. Architekten, Vertreter der Kammer, der Ämter, Studenten und Bauherren versammelten sich zur Ehrung besonders gelungener Bauten in der Stadt und Umgebung.

„Es ist ein guter Anlass, um sich im Kollegenkreis zu treffen und sich auszutauschen“, befand Landschaftsarchitektin Anne Wickborn vom Büro Thomas Henschel. Und es seien wahrlich spannende Projekte unter den 22 eingereichten Objekten. Diese sind breit gefächert – vom Neubau der Neuapostolischen Kirche über einen Erweiterungsbau für einen Aufenthaltsraum in der Schillingstraße bis hin zur Sanierung der Großen Stadtschule zum Haus der Musik. „Die Vielschichtigkeit ist toll“, sagt Architekt Christoph Meyn. Sie spiegele wider, in wie vielen Themen Architektur zu finden ist.

Aber sie habe es der fünfköpfigen Experten-Jury, zu der der Rostocker gehört, auch schwer gemacht, eine Entscheidung zu treffen. Dennoch ist sie gefallen: Der Architekturpreis 2014 geht an das Projekt „Duett Warnemünde“ in der Friedrich-Franz-Straße 42/43. Es sei etwas für den Bauch, gebe ein gutes Gefühl, sagt Meyn. Die Architektin Katharina Löser von Löser-Lott-Architekten Berlin war extra für die Feier angereist. Mit ihren Kollegen hat sie das Wohn- und Geschäftsgebäude entworfen.

„Es sind eigentlich zwei Häuser“, erklärt sie. Das eine sei giebel- und das andere traufständig. Sie gehen eine Symbiose ein – „wie zweieige Zwillinge“, sagt die 32-Jährige. „Wir sind stolz auf das Projekt.“ Und das war auch die Jury. Die sämtlich hervorragenden Projekte würden zeigen, dass der Wert der Baukultur in Rostock steigt, so Jurymitglied Ines Gründel. Ein Sonderpreis ging an Matrix Architektur für den Neubau des Jugendzentrums JAZ. Das zeige, dass so ein Haus in der Stadt anerkannt ist, sagt Architekt Christian Blauel: „Wir haben den Rahmen gesetzt, jetzt machen die Nutzer innen weiter. Das ehrt uns.“ Der Preis wird das nächste Mal 2016 vergeben, so Reinhard Löffler von den Organisatoren – hiesigen Vertretern der Architektenkammer MV.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen