warnemünde : Arbeiten in luftiger Höhe

Im Auftrag von Telekom und eines Mobilfunkanbieters wurden gestern die Antennen auf dem Dach der Kirche gewartet. Das geschieht im großen Stil alle zwei Jahre.
Im Auftrag von Telekom und eines Mobilfunkanbieters wurden gestern die Antennen auf dem Dach der Kirche gewartet. Das geschieht im großen Stil alle zwei Jahre.

Spezialisten warten Antennenanlage der Kirche

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19. August 2015, 15:00 Uhr

Diese Männer müssen absolut höhentauglich und schwindelfrei sein: Marc Ansorge und Maik Bendt von der Firma Gerken sind das. Die beiden Spezialisten haben eine spezielle Lizenz, eine so genannte G 41 für das Arbeiten mit Absturzgefahr. Gestern war es für die beiden Männer, die stets mit Sicherheitsgurt arbeiten, aber verhältnismäßig niedrig und ungefährlich: Sie wurden mit einem Kran zum Turm der Warnemünder Kirche gefahren. „Die beiden Spezialisten übernehmen im Auftrag der Telekom und von Vodafone jährlich kleinere und alle zwei Jahre größere Wartungen an der Antennenanlage“, sagt Pastor Harry Moritz. In diesem Fall wurden die Außenantennen überprüft. Inzwischen war auch der Farbanstrich der Antennen verwittert und bot einen nicht so schönen Anblick.

Außerdem werden im Kirchturm Brandschutztüren eingebaut und eine Feuermeldeanlage ist installiert. Daher wurde bei diesen Arbeiten gleichzeitig überprüft, ob sich Tauben durch irgendwelche Öffnungen in den Turm schleichen und ihn sowie die elektrischen Anlagen verdrecken könnten. Viele Warnemünder und Urlauber hielten die Arbeiten der Männer mit ihren Kameras und Handys fest.

Bereits vor 2004 – und damit vor der Amtseinführung von Pastor Harry Moritz – wurden die entsprechenden Anträge für eine solche Antennenanlage gestellt. Diesen stimmte der Kirchgemeinderat gegen eine jährliche Zahlung für die Nutzung zu. Das Geld fließt seitdem in die Kasse für den Erhalt des Kirchengebäudes.

Neben der baulichen Aufwertung des Kirchenplatzes bewundern derzeit viele die Anstrahlung der West- und Ostseite des Gotteshauses. „Das sieht wirklich sehr gut aus“, sagt Pastor Moritz.

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