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Norddeutsche Neueste Nachrichten

24. Oktober 2017 | 11:53 Uhr

preisverleihung : Applaus für Rostocker Clubs

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Bund attestiert Zwischenbau und Peter-Weiss-Haus ein herausragendes Livemusikprogramm / Beide räumen 15 000 Euro ab

Zwei Rostocker Clubs sind für ihre herausragenden Livemusikprogramme geehrt worden. Gestern Abend übergab Kulturstaatsministerin Prof. Monika Grütters in München der Subraum-Genossenschaft als Veranstalter im Peter-Weiss-Haus (PWH) und dem Zwischenbau den Applaus-Preis (Auszeichnung der Programmplanung unabhängiger Spielstätten). Vertreter aus 14 Bundesländern wurden geehrt.

„Für Künstler gibt es häufiger Preise, aber nicht für Clubs“, sagt Anne Roloff vom Zwischenbau. Das Feld sei überschaubar. Die wenigsten wüssten, dass zwei Stunden Spaß beim Konzert rund zehn Stunden Vorbereitung bedeuten. „Der Preis ist eine Anerkennung“, sagt Frank Schollenberger, „und was mich besonders stolz macht, eine nationale.“ Ebenfalls Aktien darin hat sein Partner in der Geschäftsführung Henryk Janzen. Er hat die Bewerbung losgeschickt, die 71 Liveacts listet, die der Club selbst veranstaltet hat. Dafür kann sich der Club jetzt über 15 000 Euro Preisgeld in Kategorie II freuen, Spielstätten mit durchschnittlich einer Liveveranstaltung pro Woche. „Das Geld investieren wir in Technik“, sagt er. Und die nützt auch den Künstlern, die der Club holt wie am 29. Oktober die Rocksteady-Künstler Roy Panton und Yvonne Harrison aus Jamaica oder auch bei der Secret-Handshake-Tour am 21. November eine Band aus dem Iran, die mit einer aus Israel auftritt.

Seine Pläne kann dank des Preisgeldes in gleicher Höhe und Kategorie auch das PWH stärken. Das Kommt-Zusammen-Festival und Frauen auf der Bühne sollen profitieren, sagt Martin Arndt. „Wir versuchen, Formate für junge Künstler anzubieten, arbeiten viel mit der HMT zusammen und machen Konzerte abseits des Mainstreams.“ Am 26. Oktober kommen Felix Meyer und Erik Manouz mit ihrer Landstraßenmusik-Tour, im November die Leipziger Jazz-Pop-Band Karl die Große.

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