Kühlungsborn : Anpacken für neuen Pfarrgarten

Die Kühlungsborner räumen ihren Pfarrgarten auf: Pastor Matthias Borchert, Maren Borchert, Matthias Finger, Erwin Döring, Christiane Mertens, Anneliese Borghardt und Frank Mertens (v. l.).
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Die Kühlungsborner räumen ihren Pfarrgarten auf: Pastor Matthias Borchert, Maren Borchert, Matthias Finger, Erwin Döring, Christiane Mertens, Anneliese Borghardt und Frank Mertens (v. l.).

Gemeindemitglieder räumen ein Hektar großes Grundstück gemeinsam auf. Im Frühjahr werden Gebäude renoviert.

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09. November 2015, 08:00 Uhr

Groß ist die Freude bei Pastor Matthias Borchert gewesen, als sich am Sonnabend viele Mitglieder der Evangelisch Lutherischen Kirchengemeinde an einer großen Aufräumaktion im Pfarrgarten an der Schlossstraße beteiligten. „Wir haben bereits viel geschafft, aber es gibt noch einiges zu tun, bis der Garten so ist, wie wir uns das vorstellen“, sagt der Pastor. Der gesamte Pfarrhof soll auf lange Sicht neu gestaltet und somit gemütlicher werden. Auf dem etwa einen Hektar großen Gelände befinden sich neben dem neuen Gemeindehaus und einem Wohnhaus zwei weitere Gebäude, die noch instand gesetzt werden sollen. Bis zum Jahr 1950 wurde hier noch Landwirtschaft betrieben, die alte Scheune dient heute jedoch nur noch als Werkstatt. Außerdem wurden verschiedene Gruppenräume für Kinder, Jugendliche und Veranstaltungen in dem ehemaligen Heuschober untergebracht. Für das leer stehende Haus, wo in früheren Jahren die Orgelbauer wohnten, soll die zukünftige Nutzung noch geklärt werden. Ein altes Wohnhaus, das so genannte Kupratsche Haus, kann auf Grund eines Wasserschadens für Wohnzwecke nicht mehr genutzt werden. Es ist geplant, Friedhofsmitarbeiter Udo Niemann den Ort als Unterstellmöglichkeiten für Arbeitsgeräte zur Verfügung zu stellen. Ein alter Schuppen soll im nächsten Jahr ganz abgerissen werden.

Im Laufe der Jahre hat sich auf dem Gelände allerlei angesammelt. Bevor im nächsten Frühjahr größere Maßnahmen ergriffen werden, mussten die Altlasten nun weichen. Das Kupratsche Haus erhielt am Sonnabend ein Wasserablaufrohr in den angrenzenden Teich, um weiteres Wasser vom Gebäude fern zu halten. „Wir müssen erst einmal Platz schaffen, damit wir mit dem Trecker das Gelände befahren können“, sagt Borchert. Währenddessen widmeten sich die Damen dem Rückschnitt der Büsche zur Straßenseite, denn der war längst überfällig. Nach fünf Stunden hatten die 20 Ehrenamtlichen alles erledigt, um ihrem Garten Eden rund um die Kirche ein Stück näher zu kommen. Pastor Borchert war begeistert und spendierte für die Hilfsbereitschaft seiner Gemeindemitglieder deftige Küche. In geselliger Runde wurden weitere Pläne für den schöneren Pfarrgarten geschmiedet.

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