Anti-Drogen-Tag : Angehende Lehrer klären über Drogenkonsum auf

Organisatoren des Anti-Drogen-Tages: die künftigen Biologielehrer Torsten Kreher (links) und Emanuel Nestler Fotos: wikö
Organisatoren des Anti-Drogen-Tages: die künftigen Biologielehrer Torsten Kreher (links) und Emanuel Nestler Fotos: wikö

Aktionstag der Uni informiert Rostocker Schüler über illegale Rauschmittel.

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05. März 2015, 14:00 Uhr

Drogen zu nehmen kommt für Eddi Kießling nicht infrage, sich darüber informieren findet er aber trotzdem gut. Als einer von insgesamt 140 Jugendlichen aus der Christophorusschule, der Hundertwasser-Gesamtschule und vom Gymnasium Reutershagen hat er gestern am Anti-Drogen-Tag teilgenommen und sich im Universitätshörsaal des Fachbereiches Biologie über das Thema aufklären lassen. „Ich lerne hier viel, das meiste ist für mich neu“, sagt der Neuntklässler aus Lichtenhagen.

Ausgerichtet wurde der Tag von der Fachdidaktik Biologie, also von angehenden Biologielehrern. An insgesamt elf Stationen konnten die Neunt- und Zehntklässler alles rund um das Thema Drogen lernen, sich etwa durch ein Quiz über die Risiken des Drogenkonsums schlau machen, über die Legalisierung von Cannabis diskutieren, die Chemie der Zigarette durch Experimente entschlüsseln oder sich zu Crystal Meth informieren. Auch die Polizei hatte einen Stand aufgebaut, an dem die Schüler hautnah erleben konnten, wie verschiedene Nachweisverfahren funktionieren.

„Hier kommen die Schüler ausnahmsweise mal zu uns“, sagt Professorin Carolin Ratzlaff-Fürst, die für die Ausbildung der künftigen Lehrer verantwortlich ist. Außerdem seien auch Lehrer angereist, die Inspiration für Ihren Unterricht suchen.

Für die Studenten ist es eine gute Möglichkeit ihr theoretisches Wissen anzuwenden, ist Emanuel Nestler, Mitorganisator und künftiger Biologielehrer, überzeugt: „Hier können wir uns praktisch ausprobieren.“ Thomas Klatt, Lehrer am Gymnasium Reutershagen ist davon begeistert: „Durch die unterschiedlichen Stationen haben die Kinder einen besseren Zugang zu dem Thema.“ Seine Schüler seien schon auf ihn zugekommen, um mit ihm über Cannabis zu diskutieren, erzählt er lachend.

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