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23. November 2017 | 06:52 Uhr

Andrea Marx: Fasziniert von Erdmännchen

vom

svz.de von
erstellt am 05.Apr.2013 | 10:09 Uhr

Rostock | Tierpfleger im Rostocker Zoo - ein Traumberuf. Auf jeden Fall für Andrea Marx, denn für sie hat sich ihr Kindheitswunsch erfüllt. Von klein auf fühlte sich Andrea von Tieren angezogen. Bereits in der vierten Klasse wusste sie, dass sie mit ihnen arbeiten möchte.

Verständlich, dass die Freude riesengroß war, als sie in der neunten Klasse endlich Mitglied der Ponyreitgruppe werden konnte. Neben dem Reiten hatte Andrea Marx Spaß daran, die Ponys zu füttern und zu putzen sowie die Ställe sauber zu machen. Von daher ist es keineswegs verwunderlich, dass sie sich nach dem Schulabschluss um eine Ausbildungsstelle im Zoo Rostock bewarb. Es klappte. Nach Beendigung der Lehre arbeitete sie kurze Zeit in einer Nerzfarm. Andrea Marx erkannte aber schnell, dass sie diese Art der Haltung nicht mit ihrer Tierliebe vereinbaren konnte.

So kehrte sie in den Zoo zurück. Hier betreute sie acht Jahre die Bewohner der Cameliden-Equiden-Anlage, zu denen unter anderem Kamele und Zebras gehören. 1990 wechselte sie zu den Bären, Katzen und kleinen Affen. Nach der Babypause sammelte sie Erfahrungen in der Seevogelvoliere.

So abwechslungsreich die Tätigkeit in den unterschiedlichen Revieren auch war, Andrea Marx wollte immer in das verantwortliche Team für die Katzen, speziell zu den Erdmännchen. Als sich die Chance bot, griff sie sofort zu. Sie mag die Schleichkatzen vor allem wegen der hervorragenden sozialen Strukturen in der Gruppe. Zudem schätzt die leidenschaftliche Pflegerin im Umgang mit ihren Tieren deren Ehrlichkeit. Zu den schönsten Momenten zählt für Andrea Marx, ihre Schützlinge zu beobachten. Immer wieder entdeckt sie neue Verhaltensweisen. Die kleinen und großen Katzen ziehen sie völlig in ihren Bann, da bleibt kein Platz für Alltagssorgen. "Wenn ich die Erdmännchen studiere, vergesse ich den Lärm der Welt", sagt sie.

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