Universität : An die Tasten, fertig, los!

Auch das gemeinsame Lösen von  Studienarbeiten gehört zu der Schreibnacht dazu.
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Auch das gemeinsame Lösen von Studienarbeiten gehört zu der Schreibnacht dazu.

Die „Lange Nacht der aufgeschobenen Studienarbeiten“ gibt Spätzündern Hilfestellung und Motivation

svz.de von
18. März 2014, 08:00 Uhr

Hausarbeiten, Referate, Rechenaufgaben – viele Studenten schieben die ungeliebten Pflichtaufgaben vor sich her und erledigen sie nur ungern. Um sie zu motivieren, gab es nun die erste „Lange Nacht der aufgeschobenen Studienarbeiten“.

In der Bereichsbibliothek Südstadt bekamen die Teilnehmer die Möglichkeit, in Gruppen ihre Studienarbeiten zu diskutieren oder sich direkt mit Fragen an Experten zu wenden. Und weil niemand immerzu nur schreiben kann, gab es beispielsweise auch Seminare zu Entspannungsübungen oder Schreibtisch-Yoga.

Die Schreibnacht ist innerhalb des Projektes „Lernen auf Augenhöhe“ an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät entstanden. „Das ist ein großes Projekt, was deutschlandweit veranstaltet wird“, sagt André Knabe. Er ist als Organisator tätig und freut sich, dass die „Lange Nacht“ zustande gekommen ist. „Wir haben durch Zufall den Blog dazu entdeckt und uns überlegt, sie auch in Rostock zu veranstalten“, erzählt er. Alles sei sehr kurzfristig gewesen. Doch das Projektteam bekam viel Unterstützung von der Universität, dem Sprachenzentrum, dem IT- und Medienzentrum und auch von der Universitätsbibliothek. „Wir waren überrascht, wie viele so kurzfristig bereit waren, mitzumachen“, schwärmt Knabe. Beworben wurde die Veranstaltung hauptsächlich über soziale Plattformen, aber auch Flyer und Plakate wurden verteilt sowie eine Bildschirmwerbung in der Mensa geschaltet.

Die Resonanz fiel sehr positiv aus – ganz gegen die Bedenken der Veranstalter im Vorfeld. Ihre Sorge, ob überhaupt jemand kommt, war unbegründet. Am Ende nahmen wohl rund 250 Studenten an den Kursen teil. „Wie viele wirklich da waren, lässt sich nicht genau feststellen“, erzählt der Projektverantwortliche Clemens Langer.

Ob es die „Lange Nacht der aufgeschobenen Studienarbeiten“ auch im nächsten Jahr geben wird, ist ungewiss, da das Projekt „Lernen auf Augenhöhe“ im Frühjahr 2015 ausläuft. Renate Bähker, Leiterin der Bereichsbibliothek Südstadt, befürwortet eine Wiederholung. „Wir würden uns wieder beteiligen, auch mit mehreren Häusern, aber in diesem Jahr war es für viele einfach zu kurzfristig“, sagt sie.

Alles in allem waren sowohl die Studenten, als auch die Organisatoren zufrieden mit der Veranstaltung.

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