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Norddeutsche Neueste Nachrichten

11. Dezember 2017 | 19:43 Uhr

Wechsel : Amtsgericht unter neuer Führung

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Justizministerin beruft Olaf Ulbrich zum Direktor in Rostock

Das Rostocker Amtsgericht hat einen neuen Chef. Gestern ist Richter Olaf Ulbrich offiziell in sein neues Amt als Direktor eingeführt worden. Justizministerin Uta-Maria Kuder (CDU) begrüßte den „neuen Käpt’n an Bord“, dem sie bereits im Juli die Lizenz erteilt und ihn nach Rostock berufen hatte. Nach dem Abschied von Amtsgerichtsdirektor Peter Häfner im Frühjahr 2013 herrschte seit Längerem eine Vakanz in dieser Position, die Klaus Weingartz stellvertretend übernommen hatte.

Als Direktor des Amtsgerichts erwarten Ulbrich aber nicht nur verwaltende Aufgaben, er wird zudem weiterhin selbst den Vorsitz in Prozessen haben. Sein juristisches Fachgebiet sind Zivilsachen. Nach etwa zweieinhalb Monaten im Dienst der Hansestadt zieht Ulbrich ein erstes Fazit: „Das Rostocker Amtsgericht ist gut aufgestellt. Kurze Bearbeitungszeiten – gut, schnell mit vernünftigen Ergebnissen“, so der neue Direktor. Der gebürtige Wuppertaler arbeitet bereits seit 2002 als Richter in MV. Während seiner Arbeit im Justizministerium und im Oberlandesgericht in Schwerin überzeugte Ulbrich von Anfang an durch hohe Belastbarkeit und seine juristischen Fähigkeiten, so Kuder.

Das Rostocker Amtsgericht ist als erste Instanz für Familienangelegenheiten für etwa 300 000 Bürger aus der Hansestadt und dem Landkreis zuständig und mit rund 200 Mitarbeitern das größte in MV. Für die Zukunft steckt sich Ulbrich vor allem zwei Hauptziele: „Zum einen wollen wir den Kurs beibehalten und gute, serviceorientierte Arbeit leisten.“ Zudem wolle der neue Direktor die Integration des Amtsgerichts Bad Doberan und die Eingliederung der Mitarbeiter weiter vorantreiben. Das Amtsgericht Bad Doberan war im Zuge der Gerichtsstrukturreform im Mai dieses Jahres geschlossen worden.

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