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Campingplätze müssen investieren und ausländische Gäste werben : Alternative bei Regen

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Die Campingplätze im Land müssen massiv investieren und ausländische Gäste werben, um ihre starke Marktposition in der Tourismuswirtschaft Mecklenburg-Vorpommerns halten zu können.

svz.de von
erstellt am 07.Dez.2011 | 11:00 Uhr

Rostock | Die Campingplätze im Land müssen massiv investieren, um ihre starke Marktposition in der Tourismuswirtschaft Mecklenburg-Vorpommerns halten zu können. Der vergangene Regensommer habe deutlich gemacht, dass bei vielen der insgesamt 200 Plätze die Schlechtwetter-Infrastruktur noch nicht ausreiche, sagten Branchenvertreter gestern in Rostock bei einer Fachveranstaltung des Verbands für Camping- und Wohnmobiltourismus MV. Dazu gehörten beispielsweise spezielle Angebote für Kinder wie Indoorspielplätze. Für die Erwachsenen könnten Wellness-Einrichtungen mit Schwimmbädern und Saunen oder auch Sportbereiche gebaut werden. Das schlechte Wetter im Sommer hat der Campingbranche auf das Jahr gesehen ein Minus von rund 350 000 Übernachtungen oder rund 10 Prozent gebracht. "Es gibt Anlagen, bei denen hat es keinen Einbruch gegeben - das sind die, die über die Freizeitinfrastruktur verfügen", sagte Walter Mews vom Wirtschaftsministerium.

Wie der Sprecher des Landstourismusverbands, Tobias Woitendorf, erklärte, steht der Campingtourismus an einer der Demografie geschuldeten Schwelle. Die Nachfrage aus den ostdeutschen Kernregionen, wo Schätzungen zufolge die Einwohnerzahl bis 2020 noch einmal um rund zehn Prozent abnehme, schwinde. "Der deutsche Markt wächst nicht mehr." Konsequenz sei, dass sich die Branche verstärkt um Gäste aus dem Ausland kümmern müsse.

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