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Norddeutsche Neueste Nachrichten

22. November 2017 | 04:51 Uhr

Sanitz : Alter Jugendclub wird abgerissen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Gemeindevertretung beschließen Sanierungsmaßnahmen für einen Teil des Gemeinschaftshauses und das Aus für die leerstehende Baracke

svz.de von
erstellt am 08.Mai.2014 | 06:00 Uhr

Große Freude beim Verein Sanitzer Gemeinschaft: Am Dienstag hat die Gemeindevertretung Sanierungsmaßnahmen für einen Teil des vom Verein betriebenen Gemeinschaftshauses beschlossen – zumindest, wenn ein Teil der Kosten mit Fördermitteln abgedeckt werden kann.

Konkret geht es um den Flachbau neben dem Hauptgebäude, der sich in dringend sanierungsbedürftigem Zustand befindet. Unter anderem müssen das Dach sowie Fenster erneuert und der Putz ausgebessert werden. „Man hätte auch über einen Neubau nachdenken können, aber der wäre viel teurer“, so Bürgermeister Joachim Hünecke (FDP).

Dass der Flachbau genutzt wird, daran lässt der Betreiberverein keinen Zweifel. „In dem Gebäude sitzen unter anderem der PC- und der Sanitzer Narren-Club, außerdem die Bibliothek, der Keramikzirkel und die Linedancer“, sagt Gertraude Georges vom Vorstand. Nicht nur wegen der umfangreichen Nutzung wäre es schade gewesen, wenn die Gemeinde sich anders entschieden hätte, sagt Georges. „Was im Haupthaus und der Baracke existiert, das muss man sich einfach erhalten und kann es nicht links liegen lassen“, so die Kassenwartin des Vereins. In der Gemeinde wird das genauso gesehen – der Beschluss zur Sanierung war einstimmig und umfasst auch die Schaffung eines Grillplatzes auf dem Gelände sowie den Abriss der Baracke, die früher als Jugendclub genutzt wurde. Mittlerweile hat der neue Jugendsozialarbeiter der Gemeinde Räume im Obergeschoss des Haupthauses bezogen, die auch als Treffpunkt für den Nachwuchs genutzt werden.

Das Gebäudeensemble Hof 1 gehört dem Landkreis, die Gemeinde Sanitz hat bis 2058 einen Erbbaupachtvertrag. Wie Bürgermeister Hünecke jetzt erklärte, wird derzeit ein Wertgutachten für das Objekt erstellt. Auf dessen Basis soll dann in der Gemeinde über weitere Erbbaupacht oder den Kauf der Gebäude entschieden werden.

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