Talente : Als Sänger ins Rampenlicht

Talentshow auf der Schulbühne: Musiklehrerin Sabine Haberstroh mit den Schülern Lisa Thomas, Vanessa Dörp, Anne Wietz, Laura Brandenburg, Guido Rieckhof, Vanessa Cegia, Kevin Mauch, Jette Mara Rösner, Kim Lena Kavelmann, Bastian-Ole Brandt, Jessica Utech, Lilli Sophie Kuppe, Elena Lorenz, Julie Grawe, Vivien Ruck und Jolanda Amouzou
Talentshow auf der Schulbühne: Musiklehrerin Sabine Haberstroh mit den Schülern Lisa Thomas, Vanessa Dörp, Anne Wietz, Laura Brandenburg, Guido Rieckhof, Vanessa Cegia, Kevin Mauch, Jette Mara Rösner, Kim Lena Kavelmann, Bastian-Ole Brandt, Jessica Utech, Lilli Sophie Kuppe, Elena Lorenz, Julie Grawe, Vivien Ruck und Jolanda Amouzou

Show „Störtebeker sucht den Superstar“ sorgt für reichlich Spaß in Groß Klein

svz.de von
26. März 2014, 06:00 Uhr

Sie wollte nicht einfach nur ein Lied singen, sondern mit vielfältigen Titeln beeindrucken. Das Publikum klatschte während des Auftritts von Laura Brandenburg.

Die 15-Jährige begeisterte die Menge mit ihrem Mix aus deutschen und englischen Songs. Auch Schlager gehörten zu ihrem Repertoire. „Ich mache das zum Spaß. Die große Gesangskarriere möchte ich nicht starten“, sagt sie. In ihrer Freizeit hört sie viel Musik und singt, aber meistens trifft sie sich doch mit Freunden oder passt auf ihren kleinen Bruder auf, sagt Laura. Die Neuntklässlerin besucht noch bis zu ihrem Abschluss im nächsten Jahr die Störtebeker-Schule in Groß Klein.

Unter dem Motto „Störtebeker sucht den Superstar“ fand dort gestern die Talentshow statt. Es gab sieben Auftritte, unter denen die Jury den besten Sänger prämierte. Der erste Titel „I See Fire“ wurde von Vanessa Cegia mit einer gewaltigen Stimme gesungen. Die Gäste lauschten gespannt ihrem gesanglichen Talent. Doch Vanessa las den Liedtext ab. Das gab Punkt-Abzug von der Jury. Deshalb musste die Schülerin der Otto-Lilienthal- Schule sich mit einer Teilnahme-Urkunde zufrieden geben. Geleitet wurde die Talentsuche von Sabine Haberstroh. Seit bereits 18 Jahren unterrichtet sie Deutsch und Musik an der Störtebeker-Schule. „Wir machen das hier jetzt zum achten Mal. Das ganze ist sozusagen mein Baby. Inspiriert von der TV-Show „Deutschland sucht den Superstar“ kamen meine Schüler und ich zu dem Entschluss, so etwas Ähnliches auch zu machen.“ Alle bisherigen Talentshows wurden durch die Rostockerin organisiert. „Es ist immer ein Höhepunkt für die Schüler. Seit heute früh fragen sie mich ständig etwas und sind ganz aufgeregt“, sagt Haberstroh. Keiner der 16 Teilnehmer ging leer aus. Für die Erst- bis Drittplatzierten gab es nebst Urkunde noch einen Einkaufsgutschein.

Die Störtebeker Schule lädt jedes Jahr alle Regional- und Gesamtschulen ein, mit ihnen auf musikalischer Ebene zusammenzuarbeiten. In diesem Jahr zählten die Schüler der Hundertwasser- und der Otto-Lilienthal- Schule zu ihren Gästen. Wie die Schule zu ihrem Namen kam, erklärt Haberstroh, denn an der Namensgebung sei sie nicht ganz unbeteiligt gewesen. „Wir wollten etwas Maritimes, deshalb Störtebeker. Auch er hatte eine positive Gemeinschaft geschaffen, die sich gegenseitig stützte.“

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