grundsteinlegung : Alles unter einem Dach

Zeitkapsel befüllt: RGS-Projektleiter Thorsten Gebhardts, Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos) und Architekt Michael Larsen (v. l.)
Zeitkapsel befüllt: RGS-Projektleiter Thorsten Gebhardts, Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos) und Architekt Michael Larsen (v. l.)

Stadtteil-und Begegnungszentrum ab Sommer 2015

svz.de von
06. November 2014, 11:00 Uhr

Nach langer Auseinandersetzung ist gestern der Grundstein für das neue Stadtteil- und Begegnungszentrum (SBZ) an der Toitenwinkler Allee gelegt worden. „Wir haben fünf Jahre auf diesen Tag gewartet“, so Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos). Die Probleme bei der Standortfindung und Planung bestätigt Ortsbeiratsvorsitzende Anke Knitter (SPD), die den Bau des SBZ zwischen Olof-Palme-Straße und Martin-Luther-King-Allee als „Antwort auf die sozialen Bedürfnisse“ im Stadtteil Toitenwinkel sieht. „Die Verhandlungen mit dem Land waren besonders zäh. Manchmal schwand die Hoffnung, besonders als das Toitenwinkler Einkaufszentrum als Alternative infrage kam. Doch dann stellte sich die Stadt beim Bau einer Kita quer“, so Knitter. Doch jetzt geht es voran: Bauherr des SBZ ist die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau (RGS). Unter der Trägerschaft des Deutschen Roten Kreuzes wird das SBZ eine Fläche von rund 1000 Quadratmetern haben, die auf einer Ebene verteilt sind. „Somit ist das Gebäude barrierefrei zu erreichen“, sagt die Leiterin des SBZ, Carola Lorenz, die soziale Netzwerke der Menschen im Stadtteil entwickeln und fördern möchte. „Die Vielfältigkeit unseres Stadtteils wird sich in den Vereinen und Funktionen des SBZ widerspiegeln. So werden die Rostocker Tafel sowie der Karnevalsclub (RKC) einziehen“, sagt Lorenz. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 1,8 Millionen Euro, wobei etwa die Hälfte aus der Städtebauförderung und der Rest durch die Hansestadt finanziert wird. „Wir planen, das Haus im August 2015 zu eröffnen“, sagt Walter Müller, Geschäftsführer der Ribnitzer Bau- und Servicegesellschaft, der gestern mit Vertretern der Stadt eine Zeitkapsel mit Dokumenten für die Nachwelt in das Fundament des SBZ versenkte. „Die Nutzer werden Menschen aller Altersstufen sein, insbesondere richtet sich das Angebot an Vereine, Senioren und Kinder. Mit Vorfreude wird der geplante Kindergarten des Deutschen Roten Kreuzes erwartet“, so Knitter.

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