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Norddeutsche Neueste Nachrichten

20. November 2017 | 10:55 Uhr

Neptun-Halle : Alles neu im Marmorsaal

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Land übergibt 1,2 Millionen Euro Fördermittel. Bedingungen für Schwimmer sollen besser werden.

Foyer, Marmorsaal und ein neues Personenleit- und Zutrittskontrollsystem – die Neptun-Schwimmhalle wird gründlich modernisiert. „Die Mittel vom Land sind eine tolle Sache“, sagt Marion Raabe, Betriebsleiterin der Neptun-Schwimmhalle. Noch vor der Meisterschaft im Juni soll der Umbau von Foyer und Marmorsaal abgeschlossen sein. Auch ein neues Personenleit- und Zutrittskontrollystem im Foyer soll bis dahin vorhanden sein.

Gestern nahm Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos) drei Fördermittelbescheide von Sportminister Lorenz Caffier (CDU) in der Neptun-Halle entgegen. Das Land hatte die Unterstützung schon vorab angezeigt, sodass bereits Ende 2014 mit der Sanierung von Foyer und Marmorsaal begonnen werden konnte. Ziel sei es, „die Halle in den ursprünglichen Spitzenzustand von 1954 zu führen“, erklärt Methling. Insgesamt werden etwa 2,9 Millionen Euro für die drei Projekte investiert, davon sind 1,2 Millionen Euro Fördermittel des Landes.

„Schon im Bewerbungsverfahren habe ich dem Deutschen Schwimm-Verband versichert, dass Mecklenburg-Vorpommern die Europameisterschaft in Rostock unterstützen und so zum Gelingen dieser hochkarätigen Sportveranstaltung beitragen wird“, sagte Caffier. Die Investitionen kämen neben Spitzen- und Leistungssport aber vor allem auch dem Schul- und Breitenschwimmen zugute.

Bereits 2013 hatte der Eigenbetrieb Kommunale Objektbewirtschaftung und
-entwicklung (KOE) in Abstimmung mit dem Sportamt für die Europameisterschaft im Wasserspringen in Rostock umfangreiche Sanierungen realisiert. So wurden die Giebelwände in der 25-Meter-Halle erneuert, eine Brandmeldeanlage und neue Brandschutztüren eingebaut, ein Rettungswegkonzept und Schallschutzgutachten umgesetzt. Außerdem wurden eine neue Anzeigetafel und Beschallungsanlage installiert, die Schnittstellen für Telekommunikation und WLAN ausgebaut und der Schwimmhallenkomplex barrierefrei erschlossen. Insgesamt flossen rund 7,5 Millionen Euro in die Neptun-Halle, die jährlich etwa 300 000 Menschen nutzen.

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