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markgrafenheide : Albin-Köbis-Straße: Wiro unterstützt die Mieter

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Das Wohnungsunternehmen trägt anfallende Umzugskosten / Die Bauarbeiten beginnen frühestens 2016

svz.de von
erstellt am 20.Feb.2015 | 15:00 Uhr

Bei einer Veranstaltung zum Bauvorhaben Albin-Köbis-Straße hat die Wiro mit umfassenden Informationen bei Betroffenen Druck aus dem Kessel der Emotionen gelassen. „Wir wollen die Guten sein“, betont Wiro-Geschäftsführer Ralf Zimlich. Zum Beweis bekamen die Gäste etwas Schriftliches in die Hand. Lediglich die bei den Bestandsmietern zugesagte Nettokaltmiete von sieben Euro pro Quadratmeter fehlte in diesem Schreiben. Das im Nachhinein mit hereinzunehmen, darauf pochte Aufsichtsratsmitglied Sybille Bachmann (Rostocker Bund). Diese Miete gilt allerdings nur für die Bestandsmieter, wer neu dazu zieht, wird sich auf 9,50 Euro einstellen müssen.

Ein Problem gibt es noch: „Wir haben keinen konkreten Zeitplan“, so Zimlich. Der Bauantrag ist eingereicht, wenn alles gut läuft und die Blöcke leergezogen sind, könnte es spätestens 2017 starten. „Wenn es schon 2016 wird, freuen wir uns“, so Zimlich. Start des Pilotprojektes ist in der Albin-Köbis-Straße 10a bis c. Das Gebäude soll so erweitert werden, dass statt der bisher 11 dann 27 Wohnungen entstehen. Die Wiro plant keine Luxussanierung, wertet aber mit Fahrstuhl, Barrierefreiheit und Balkons die Blöcke auf, die früher als Kasernenanlagen genutzt wurden.

Neben der Sanierung fallen für die Wiro noch weitere Kosten an. Denn das kommunale Wohnungsunternehmen bezahlt den Umzug der Mieter in ihre Übergangswohnungen – und den Wiedereinzug in die sanierten. Die Ersatzwohnungen verteilen sich auf die Albin-Köbis-Straße und andere Stadtteile

Darüber hinaus wurde auch das Thema Kündigungen angesprochen. „Keinem wird gekündigt“, so Wirosprecherin Dagmar Horning. „Dies gilt bis zur Fertigstellung der neuen Wohnung. So lange können persönliche Wünsche und Vorstellungen besprochen werden“, sagt sie. Auch die Wohnungsgrößen sind Teil der individuellen Vereinbarungen. Die Wiro verspricht, während der Bauzeit zu informieren.

Was sich momentan nicht lösen lässt: Der Schimmelbefall in einigen anderen Häusern der Straße. „Wir werden es beheben, so gut es geht, aber mehr kriegen wir derzeit nicht hin“, sagt Ute Fritz, Leiterin des Wiro-Kundencenters in Groß Klein.

Der Mietervereins-Geschäftsführer Christian Rudolph war zufrieden: „Die Geschichte hat eine positive Wendung genommen, bei dieser Linie braucht kein Mieter mehr Angst zu haben“, sagt er.

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