Baustelle : Aida Home bekommt Besuch

Beim Baustellenbesuch lässt sich Reinhard Löffler  von der Architektenkammergruppe von Gebäudeplaner  Sebastian Stave,  Aida-Home-Architekt Tilo Ries und Ingenieur Ulrich Haroske  herumführen (v. l.).
Beim Baustellenbesuch lässt sich Reinhard Löffler von der Architektenkammergruppe von Gebäudeplaner Sebastian Stave, Aida-Home-Architekt Tilo Ries und Ingenieur Ulrich Haroske herumführen (v. l.).

Architektenkammergruppe besichtigt neuestes Landbauprojekt der Kreuzfahrtreederei im Stadthafen

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21. März 2014, 12:00 Uhr

Bis zum Sommer soll Aida Home, der neue Bürokomplex des Rostocker Kreuzfahrtunternehmens Aida, bezugsfähig sein. Die Arbeiten laufen auf Hochtouren. Nun hat die Rostocker Architektenkammergruppe die Baustelle besucht. „Wir wollen etwas für die Entwicklung der Stadt tun. Wir stellen Bauten, die in Rostock entstehen, in eine fachliche Diskussion“, sagt Reinhard Löffler, Sprecher der Kammergruppe. „Dabei weckt ein internationales Unternehmen wie Aida, das sich für den Standort bekennt, unser Interesse. Hier werden Perspektiven geschaffen, hier wird Zukunft gebaut“, ergänzt er.

Neben der schwunghaften Gebäudestruktur ist die Kammergruppe in erster Linie von der Ausrichtung des Bürokomplexes zum Wasser begeistert. „Wir suchen nach Perspektiven für die Stadt. An Aida Home können wir sehen, was alles im Stadthafen gebaut werden kann“, so Löffler. „Seit 20 Jahren wird darüber gesprochen, das Gebiet zu entwickeln. Rostock öffnet sich zum Wasser. Das ist eine positive Entwicklung.“

Begleitet wurde der Baustellenbesuch von Tilo Ries, dem Architekten des Gebäudes, sowie von den Ingenieuren von der Planungsgesellschaft MHB, die das Projekt von Beginn an begleitet haben. „Eine Herausforderung war von Anfang an die DNGB-Zertifizierung, bei der es um nachhaltiges Bauen geht“, erzählt Ries. Zunächst hätte der Bauherr sogar eine Gold-Zertifzierung angestrebt. Der Aufwand, die Kosten und die Auflagen seien aber so enorm, dass die Ansprüche auf eine silberne DNGB-Zertifizierung zurückgeschraubt wurden. „So eine Zertifizierung gibt es nur sehr selten“, betont Ries die Bedeutung der Auszeichnung.

Mittlerweile seien auf der Baustelle fast überall Fenster eingesetzt. Nun geht es an die Auswahl des Inventars. Welche Möbel, Teppiche und Bäder in das Gebäude kommen, soll in den nächsten Wochen entschieden werden.

„Wir haben schon bei den Planungen darauf geachtet, dass Aspekte wie Klimaschutz, Nachhaltigkeit und Wohlbefinden der Mitarbeiter berücksichtigt werden. Die Büros sind hauptsächlich zum Wasser ausgerichtet. Im Vorfeld wurde außerdem in den Abteilungen geschaut, wie die Bedürfnisse der Mitarbeiter hinsichtlich ihrer Arbeitsplätze aussehen“, so Ulrich Haroske von MHB.

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