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Norddeutsche Neueste Nachrichten

23. Oktober 2017 | 23:00 Uhr

Rostocker Reederei : Aida expandiert nach China

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Ein Schiff der Reederei wird ab Frühjahr 2017 ganzjährig in Shanghai stationiert

Aida Cruises expandiert auf den chinesischen Markt: Ab Frühjahr 2017 stationiert die Rostocker Reederei ein Schiff ganzjährig in China. Ab Shanghai soll es Kreuzfahrten für chinesische Passagiere geben, erklärte das Unternehmen auf dem Branchentreffen 10th Annual China Cruise Shipping in Shanghai. Um welches Schiff es sich handeln wird und welche Umbauten dafür unter Umständen nötig sind, ließ Aida noch offen.

China ist derzeit einer der großen Wachstumsmärkte der Branche. Die Wachstumsraten liegen bei rund 80 Prozent pro Jahr. Hinter der Ankündigung von Aida Cruises steckt ein Wachstumsplan der Carnival Corporation, zu der Aida gehört. Der Konzern will ab 2017 mit den vier Marken Costa, Princess, Aida und Carnival Cruise Line in China vertreten sein. Derzeit fahren dort nur Costa und Princess. Der Marktanteil der Carnival-Gruppe liegt aktuell nach eigenen Angaben bei rund 50 Prozent, dieser Anteil soll 2016 mit dann bereits sechs Schiffen auf 58 Prozent steigen.

Die Koordination in Asien soll der frühere Aida-Chef Michael Ungerer übernehmen, der seinen Posten erst Anfang September an Felix Eichhorn übergeben hatte. Eichhorn erklärte, dass Aida auch in Asien als „Made in Germany“ wahrgenommen werden soll.

Erst am Montag hatte Norwegian Cruise Line bekanntgegeben, dass ein Neubau ab 2017 komplett für den chinesischen Markt fahren wird. Das Schiff soll speziell für den chinesischen Markt konzipiert sein. MSC fährt ab Mai nächsten Jahres mit der „Lirica“ ab Shanghai. Eventuell soll noch ein Neubau folgen.

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