Check : ADAC testet Parkhäuser

Eine Einfahrtshöhe von mindestens zwei Metern sei für neue Parkhäuser sinnvoll, sagt der ADAC. Gestern stellten Hanno Huijssen, Carsten Wilms, Christian Hieff und Holger Prentkowski die Ergebnisse des Parkhaus-Checks vor.
Eine Einfahrtshöhe von mindestens zwei Metern sei für neue Parkhäuser sinnvoll, sagt der ADAC. Gestern stellten Hanno Huijssen, Carsten Wilms, Christian Hieff und Holger Prentkowski die Ergebnisse des Parkhaus-Checks vor.

Rostocks Einrichtungen erreichen maximal die Note „gut“

von
19. November 2015, 20:54 Uhr

Die Parkhäuser der Hansestadt sollen nutzerfreundlicher werden. Wie sie bisher abschneiden, hat der ADAC in seinem zweiten Parkhaus-Check der Tiefgaragen in Mecklenburg-Vorpommern überprüft. In Rostock wurden insgesamt acht Objekte bewertet.

„Die meisten Parkhäuser machen einen gepflegten Eindruck, sind gut beleuchtet und barrierefrei“, fasst Hanno Huijssen aus dem technischen Vorstand des ADAC die Ergebnisse zusammen. Dennoch gebe es Nachholbedarf, findet er und verweist auf das Thema Stellplatzbreite. „Wir empfehlen den Betreibern Parkbuchten von 2,50 Meter Länge anstatt kommunal vorgeschriebener 2,40 Meter, damit das Ein- und Aussteigen gefahrlos geschieht.“ Zudem entwickle sich der Trend hin zu größeren Fahrzeugen. Deshalb sei gleichzeitig bei Neubauten eine Einfahrtshöhe von mindestens zwei Metern einzuhalten, sagt er.

Besonders gut schnitt beim Test die Tiefgarage am Kurhausgarten in Warnemünde ab. „Punkten kann das Parkhaus in den Bereichen Sicherheit, Beleuchtung und Stellplatzbreite“, erklärt Carsten Wilms, verkehrspolitischer Sprecher des ADAC. Trotzdem gab es für den Rostocker Testsieger nur die Note „gut“. „Die Einfahrtsrampe ist steiler als zulässig“, kritisiert Wilms.

Dagegen fiel die Tiefgarage der Deutschen Med mit einem „sehr mangelhaft“ beim Test des Automobilclubs durch. „Wir kritisieren die unzureichende Beleuchtung, die baulichen Mängel sowie Unübersichtlichkeit“, so ADAC-Sprecher Christian Hieff. Die Kriterien würden sich an strengen Parkhaus-Standards orientieren. Über 100 Prüfpunkte fließen in die Bewertung ein. „Von der Beleuchtung der Fahrbahn bis zum Fußgängerleitsystem kontrollieren wir die Tiefgaragen auf ihre Nutzerfreundlichkeit“, so Huijssen und findet, dass Parkhäuser eine Art kommunale Visitenkarte für die Kommune sind.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen