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Norddeutsche Neueste Nachrichten

13. Dezember 2017 | 21:41 Uhr

Laubenpieper : Absolutes Händchen auch für Blumen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Ehepaar Käther ist seit 1998 Gartenbesitzer / Alles gedeiht prächtig

Auch wenn die Kleingartenanlage Am Moor mehr als 400 Parzellen umfasst, auf der rund 400 Quadratmeter großen Scholle von Birgitta und Hans Käther im Weg 4 herrscht absolute Ruhe. Bis dann plötzlich aus dem benachbarten Schilf des ehemaligen Torfteichs fünf, sechs Enten aufsteigen und dazu lautstark schnattern. „Natur pur eben“, sagt Hans Käther, der gemeinsam mit seiner Frau Birgitta den Garten 1998 übernommen hat. „Als die Kinder aus dem Haus waren, hatten wir trotz unserer Jobs plötzlich mehr Freizeit. Und die verbringen wir seither zu einem großen Teil hier in unserem Garten“, sagt die 57-Jährige, die viele Jahre als Küchenleiterin im Warnemünder Pflegeheim gearbeitet hat. Der Gesundheit wegen hieß es kürzer treten, was ihr schwer gefallen ist.

Umso wichtiger sind kleine Radtouren, die Beschäftigung im Garten sowie der Besuch der Kinder und Enkel. „Ob Kartoffeln, Radieschen, Erdbeeren, Bohnen, Zucchini, Stachelbeeren, Äpfel oder Johannisbeeren, alles gedeiht gut. Vor allem die Tomatenernte war ein voller Erfolg“, sagt Birgitta Käther, die auch ein absolutes Händchen für Blumen hat. Tulpen, Narzissen, Stockrosen, Dahlien, Gladiolen und Astern, das ganze Gartenjahr über blüht es in den tollsten Farben. In den nächsten Tagen kommen die Schwarzwurzeln und die Rote Beete aus der Erde, die Äpfel von den Bäumen. „Noch freuen wir uns auf ein paar sonnige Tage, doch der Herbst ist im Anmarsch“, weiß Hans Käther beim morgendlichen Blick auf das Thermometer, das an einigen Tagen schon nur noch sechs Grad anzeigte.

Spätestens im November, wenn Nachtfröste drohen und das Wasser in der Anlage abgestellt wird, kommen die Gartenmöbel ins Haus. Doch so richtig loslassen kann der 64-Jährige, der viele Jahre in der Leitstelle der Rostocker Straßenbahn AG gearbeitet hat und noch heute gern mal einen Oldtimer-Bus steuert, dennoch nicht. „Einmal pro Woche schauen wir auch in der kalten Jahreszeit im Garten vorbei. Und auch dann gibt es etwas zu tun. Umgraben, Pferdemist besorgen, Bäume beschneiden oder Kompost umsetzen“, zählt Hans Käther auf.

Nebenbei eilt der gelernte Landmaschinen- und Traktorenschlosser, der große Fahrzeuge liebt, jeden Donnerstag zur Probe des Shantychores Luv un Lee, in dem er seit zehn Jahren seine Baritonstimme auch bei einer Vielzahl von Veranstaltungen erklingen lässt.

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