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Danke für diese Hanse Sail! : Abschied von den Seglern

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Rund eine Million Besucher kamen zur Hanse Sail nach Rostock. Schiffsunfall überschattete das fröhliche Treiben.

svz.de von
erstellt am 13.Aug.2017 | 20:45 Uhr

Die 27. Hanse Sail streicht die Segel. Das Fazit der Veranstalter ist positiv. Wie erwartet sind rund eine Million Gäste 2017 zu Besuch in Rostock gewesen, 30000 davon segelten selbst mit. „Die 27. Hanse Sail war eine gut besuchte Veranstaltung – sowohl was die Besucher als auch die Schiffe betrifft“, sagt Sail-Leiter Holger Bellgardt. 200 Schiffe legten zur Sail in Rostock an. Insgesamt kamen zwölf Nationen in die Hansestadt. 

Dampfeisbrecher reißt sich Rumpf auf

Allerdings überschattete der Zusammenstoß zweier Schiffe das fröhliche Treiben im Stadthafen und im Ostseebad Warnemünde. Nach Angaben der Polizei waren am Samstagmittag der aus Hamburg angereiste Traditionseisbrecher „Stettin“ und eine finnische Frachtfähre im Bereich des Überseehafens kollidiert. Es gab zehn leichtverletzte Passagiere, drei erlitten Schürfwunden oder Gelenkstauchungen und wurden medizinisch versorgt.

Sorge um Traditionssegler

Ein großes Thema auf der diesjährigen Sail waren die Traditionssegler. „Wir müssen uns nachhaltig für den Erhalt des maritimen Kulturerbes einsetzen“, sagt Bellgardt. Das gelte nicht nur für die Veranstalter, sondern auch für die maritime Wirtschaft sowie Bund und Länder. Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling (parteilos) erklärt, dass die Sail dazu ihren Beitrag leistet. „Durch den Kauf ihrer Tickets unterstützen sie die traditionellen Schiffe, die Hanse Sail und die maritimen Feste insgesamt“,  so Methling.

Sicherheitskonzept ging auf

Positiv fielen auch die Wertungen der Polizei und des zuständigen Alarm-, Bewachungs- und Sicherheitsdienstes (ABS) aus.  „Wir haben unseren Einsatz zur Hanse Sail 2017 wie geplant durchgeführt und unsere Schutzziele erreicht“, so ABS-Geschäftsführer Jörg Hübner. Das Sicherheitspersonal arbeitete mit täglich rund 320 Polizeibeamten für eine friedliche Sail zusammen. Das Resultat: 48 Strafanzeigen und neun Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Auch auf dem Wasser sei  es laut Polizei „insgesamt ruhig und friedlich“ geblieben. 

Die Marine empfing auf dem Stützpunkt und ihren Schiffen rund 28500 Besucher, etwa 20000 Interessierte schauten sich das brasilianische Segelschiff „Cisne Branco“ an.

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