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Norddeutsche Neueste Nachrichten

20. November 2017 | 22:23 Uhr

Rostock : Abschiebe-Gegner demonstrieren

vom

Für eine humane Abschiebepraxis haben sich Anhänger der Flüchtlingsinitiative „Rostock hilft“ vor dem Rathaus der Hansestadt stark gemacht.

svz.de von
erstellt am 07.Dez.2015 | 21:00 Uhr

Rund 50 Unterstützer der Rostocker Flüchtlingsinitiative „Rostock hilft“ haben vor dem Rathaus für eine humane Abschiebepraxis demonstriert. Auf unangekündigte, nächtliche Abschiebungen und Familientrennungen solle verzichtet werden, sagten die Redner am Montag. Anlass für die Demonstration war eine umstrittene Sammelabschiebung Ende November. Davon sollen auch schwangere Frauen betroffen gewesen sein. Die Initiative kritisierte, dass auf die familiäre Einheit und den Schutz von Schwangeren keine Rücksicht genommen werde. Das Migrationsamt habe „auf grausame Art und Weise“ die Gesetzesverschärfungen umgesetzt.

Innenminister Lorenz Caffier (CDU) hatte am Freitag betont, dass eine möglichst hohe Zahl von abgelehnten Asylbewerbern zur freiwilligen Ausreise bewegt werden soll. Wer nicht freiwillig ausreise, müsse künftig mit schnellerer Abschiebung rechnen. „Wir haben in Mecklenburg-Vorpommern die schnellsten Asylverfahren und das beste Flüchtlingsmanagement aller Bundesländer. Und dazu gehört selbstverständlich auch ein effektives Rückführungsmanagement.“

Alles rund um die aktuelle Flüchtlingsdebatte lesen Sie in unserem Dossier.

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