Entsorgung : Abfuhr für die Weihnachtsbäume

Ausgedient: Die erste Fuhre Weihnachtsbäume haben Ronny Maudanz und die Kollegen von der Stadtentsorgung bereits abgeholt. Im Januar stehen noch viele weitere Termine an.
Ausgedient: Die erste Fuhre Weihnachtsbäume haben Ronny Maudanz und die Kollegen von der Stadtentsorgung bereits abgeholt. Im Januar stehen noch viele weitere Termine an.

Stadtentsorgung holt ausgediente Tannen und Fichten ab / Pro Viertel zwei Termine angesetzt

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04. Januar 2016, 22:00 Uhr

Das Weihnachtsfest ist vorbei, Stollen und Plätzchen sind längst verputzt und tausende Christbäume haben ausgedient. Deshalb schmeißen die Hansestädter reihenweise ihre Tannen und Fichten aus dem Wohnzimmer. Und das passiert teilweise im wahrsten Sinne des Wortes: „Manche Leute werfen die Bäume einfach aus dem Fenster in den Vorgarten“, sagt Ronny Maudanz von der Rostocker Stadtentsorgung. Das sei bei der Abholung sehr hinderlich und erschwere ihm und den Kollegen die Arbeit. Idealerweise sollten die Bäume in der Nähe der Mülltonnen platziert werden. „Am besten schon am Vorabend, denn wir sind wie bei der normalen Abholung zeitig unterwegs“, sagt Maudanz.

Die Mitarbeiter der Stadtentsorgung fahren im Auftrag des Amtes für Natur und Umweltschutz bis zum 29. Januar an jeweils zwei Terminen durch die Rostocker Stadtteile und sammeln die alten Nadelbäume ein. „Dabei ist es am besten, wenn keine Äste abgesägt, sondern die Bäume im Ganzen rausgeworfen werden“, sagt der 30-Jährige. Die Teile müssten sonst einzeln aufgehoben werden. Für die Entsorgung sei es zudem notwendig, dass kein Lametta oder sonstiger Baumschmuck mehr an den Ästen hängt, da nur so eine umweltgerechte Entsorgung erfolgen könne.

„Die Kollegen fahren drei bis vier Touren pro Tag“, sagt Andreas Kühn von der Rostocker Stadtentsorgung. „Dabei holen sie je nach Gebiet 2,5 bis 4 Tonnen Weihnachtsbäume ab“, so Kühn. Einen Trend, mehr Touren zu den früheren oder späteren Terminen zu fahren, gäbe es nicht. Es sei wie so häufig im Leben: „Egal, wie wir’s machen, am Ende ist es immer falsch“, resümiert er. In den Stadtgebieten, die als erste angefahren werden, gehe der Trend allerdings eher zum zweiten Abholtermin, sagt Maudanz.

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