Freiburg setzt sich im DFB-Pokalfinale gegen den FC Hansa durch : A-Junioren verlieren Elfmeter-Krimi

Pechvogel Tom Weilandt (vorn links) muss nach seinem verschossenen Elfmeter von Kapitän Tommy Grupe (vorn rechts) getröstet werden. Den Mannschaftskollegen steht die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben.Inside-Picture
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Pechvogel Tom Weilandt (vorn links) muss nach seinem verschossenen Elfmeter von Kapitän Tommy Grupe (vorn rechts) getröstet werden. Den Mannschaftskollegen steht die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben.Inside-Picture

Die A-Junioren des FC Hansa Rostock verpassten am Sonnabend um Haaresbreite den Gewinn des DFB-Pokalfinales und mussten sich am Ende dem SC Freiburg nach Elfmeterschießen geschlagen geben.

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22. Mai 2011, 04:25 Uhr

Rostock | Die A-Junioren des FC Hansa Rostock verpassten am Sonnabend um Haaresbreite den Gewinn des DFB-Pokalfinales und mussten sich am Ende einer spannenden und intensiven Auseinandersetzung dem SC Freiburg knapp mit 5:7 (2:2, 0:1) nach Elfmeterschießen geschlagen geben. Für die Freiburger ist es der dritte Junioren-Pokalsieg der Vereinsgeschichte. Marvin Hezel (15.) und Amir Falahen (75.) hatten die Breisgauer vor 1900 Zuschauern im Berliner Stadion am Wulfplatz, unter ihnen auch DFB-Sportdirektor Matthias Sammer, zweimal in Führung gebracht. Ben Zolinski (70.) und der eingewechselte Hannes Uecker (90.+2) in der Nachspielzeit glichen jeweils für Rostock aus.

Die Freiburger waren in der ersten Hälfte die bessere Mannschaft und verdienten sich die Führung nach einer knappen Viertelstunde. Danach agierten sie weiter druckvoll und erarbeiteten sich Chancen. Hansa-Schlussmann Johannes Brinkies hielt sein Team mit einigen Paraden im Spiel. Die beste Möglichkeit für den noch amtierenden A-Junioren-Meister hatte vor der Pause Edisson Jordanov, der mit einem Schuss aus 16 Metern am Freiburger Keeper Alexander Schwolow scheiterte.

Aus der Kabine kam der FCH dann wesentlich druckvoller und engagierter. Pelle Jensens Kopfball war aber noch sichere Beute für Schwolow, und auch Tom Weilandt fand bei einer verheißungsvollen Gelegenheit im Freiburger Torwart seinen Meister. Dann war es aber soweit: Nach einer Flanke von Sargis Adamyan netzte Ben Zolinski per Kopf zum mittlerweile verdienten 1:1 ein (70.).

In dieser Phase waren die Hansestädter drauf und dran, die Partie komplett zu drehen, doch die Süddeutschen antworteten im Stil einer Spitzenmannschaft mit einem Treffer durch Amir Falahen zur erneuten Führung (75.).

Die Rostocker ließen sich auch von diesem Rückstand nicht beeindrucken und kamen mit viel Moral zurück. In der Schlussphase warfen sie alles nach vorne und wurden dafür am Ende sogar belohnt. Edisson Jordanov hatte sich auf der linken Seite durchgesetzt und brachte eine Flanke herein, die der eingewechselte Hannes Uecker per Kopf zum umjubelten 2:2 (90.+2) versenkte.

Im Anschluss an die reguläre Spielzeit musste sofort das Elfmeterschießen entscheiden. Hier hatten die Freiburger die leicht besseren Nerven und das notwendige Quäntchen Glück auf ihrer Seite. Alle Breisgauer Schützen trafen, Tom Weilandt scheiterte jedoch an Schwolow.

Hansa-Trainer Roland Kroos: "In den ersten 30 Spielminuten waren die Freiburger sicherlich besser und haben sich die Führung verdient. Dann haben wir uns aber ins Spiel gekämpft und waren vor allem in der zweiten Hälfte am Drücker. Eine Verlängerung hätte uns sicherlich gut getan. Im Elfmeterschießen ist immer eine Portion Glück dabei."

FC Hansa: Johannes Brinkies - Lennart Bremer, Andreas Pfingstner (83. Hannes Uecker), Pelle Jensen, Erik Kemsies - Ben Zolinski, Tommy Grupe - Edisson Jordanov, Sargis Adamyan - Tom Weilandt - Davis Klak (63. Nils Quaschner)

Tore: 0:1 Marvin Hezel (15.), 1:1 Ben Zolinski (70.), 1:2 Amir Falahen (75.), 2:2 Hannes Uecker (90.+2)

Im Elfmeterschießen trafen für Hansa: Sargis Adamyan, Tommy Grupe, Nils Quaschner

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