Rudern : Gold für Hannes Ocik und Bronze für Stephan Krüger

Wieder einmal nicht zu schlagen: der Deutschland-Achter mit dem für die Schweriner Rudergesellschaft von 1874/75 antretenden Rostocker Hannes Ocik (Zweiter von links) beim zweiten Weltcup der Saison
Wieder einmal nicht zu schlagen: der Deutschland-Achter mit dem für die Schweriner Rudergesellschaft von 1874/75 antretenden Rostocker Hannes Ocik (Zweiter von links) beim zweiten Weltcup der Saison

Der Deutschland-Achter gewann den Weltcup in Poznan. Der Doppelzweier – ebenfalls mit MV-Beteiligung – holte Bronze.

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23. Juni 2019, 15:28 Uhr

Rostock | Gewiss, das Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes mit dem für die Schweriner RG von 1874/75 antretenden Rostocker setzte sich auf dem Maltasee etwas „schwerfälliger“ in Bewegung als der kanadische Achter, übernahm jedoch bei etwa 600 der 2000 Meter die Führung und kam letztlich nach 5:45,83 Minuten sicher vor allen fünf Gegnern zuerst im Ziel an – Sieg vor Großbritannien (5:47:74) und Kanada (5:48,44).

Damit hat der deutsche Achter seit „nur“ Silber im olympischen Finale 2016 in Rio de Janeiro zwar nicht ganz jedes Rennen gewonnen, sich aber in ausnahmslos allen relevanten internationalen Wettkämpfen, elf an der Zahl (zwei Weltmeisterschaften, drei EM, sechs Weltcups), durchgesetzt.

Der Frauen-Achter mit Christin Stöhner vom Olympischen Ruder-Club Rostock verfehlte am Sonnabend im Hoffnungslauf „4 aus 6“ als Fünfter das A-Finale. Da in dieser Disziplin lediglich acht Teams am Start waren, bestritten nur zwei – Deutschland und die Niederlande – das B-Finale, in dem sich Stöhner & Co. durchsetzten.

„Insgesamt war es ein gutes Wochenende. Im Hoffnungslauf ließen wir uns zu sehr vom Gegenwind beeinflussen, dadurch reichte es nicht fürs A-Finale. Wir haben trotzdem in jedem Rennen gezeigt, dass die Lücke zu den anderen Nationen schon viel kleiner geworden ist, und werden die nächsten Wochen weiter daran arbeiten, immer mehr Boote hinter uns lassen zu können“, so die Rostockerin.

Bei den Skullern wurde der Doppelzweier Deutschland I mit Stephan Krüger (Frankfurter Rudergesellschaft von 1869/Olympischer RC Rostock) und Tim Ole Naske (RG Hansa Hamburg) am Sonnabend im Halbfinale Dritter (6:35,98) knapp hinter Sieger Schweiz (6:35,02) und den Briten (6:35,77) und zog damit ins A-Finale ein.

Dort gingen die beiden am Sonntag auf einer der Außenbahnen auf „große Fahrt“, hatten insbesondere auf dem letzten Streckenviertel noch zuzusetzen und machten so aus Rang vier noch Bronze.

Auch nicht ganz unwichtig: Krüger/Naske ordneten sich vor der nationalen Gegnerschaft Stephan Riemekasten (Der Hamburger und Germania Ruder Club)/Hans Gruhne (Potsdam) ein (Dritter B-Finale, insgesamt Neunter).

Der Leichtgewichts-Doppelzweier Marie-Louise Dräger (Schwerin/Rostock)/Leonie Pieper (Düsseldorf) musste sich nach dem Vorlauf wegen Erkrankung der Mecklenburgerin abmelden (NNN berichteten).

Alle Ergebnisse im Internet unter www.worldrowing.com

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