Warnemünde : Unternehmen glänzt mit Chancengleichheit

Das Institut für Ostseeforschung bietet seinen Mitarbeitern unter anderem die Möglichkeit, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen.
Das Institut für Ostseeforschung bietet seinen Mitarbeitern unter anderem die Möglichkeit, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen.

Vorbildliche Gleichstellungspolitik: Institut für Ostseeforschung erhält zum dritten Mal das Total E-Quality-Prädikat

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12. November 2019, 14:32 Uhr

Warnemünde | Das Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) ist zum dritten Mal hintereinander für seine Gleichstellungspolitik mit dem Total E-Quality (TEQ)-Prädikat ausgezeichnet worden. Die externe Jury hob diesmal besonders hervor, dass effektive Gleichstellungsstrukturen mittlerweile in fast allen Handlungsbereichen des Institutes etabliert und mit umfangreichen Maßnahmen unterlegt sind. Das Prädikat wird vom gleichnamigen Verein für jeweils drei Jahre verliehen. Dieses Jahr wurden die Prädikate Anfang November in München an insgesamt 36 Organisationen aus Wirtschaft und Verwaltung sowie an 24 aus der Wissenschaft überreicht.

„Wir freuen uns sehr über die erneute Verleihung des TEQ-Prädikats! Das ist eine schöne Anerkennung unserer bisherigen Bestrebungen, gleichzeitig verstehen wir das Prädikat aber auch als Ansporn. Am IOW ist die Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern grundsätzlich weit fortgeschritten. Trotzdem gibt es weiterhin Handlungsbedarf“, sagte die IOW-Gleichstellungsbeauftragte Joanna Waniek anlässlich der Verleihung.

Die Etablierung einer Gleichstellungskommission, die in der Institutssatzung verankert wurde, sichere die kontinuierliche Weiterentwicklung des Themas und diene gleichzeitig dazu, Gleichstellungsthemen über Mitglieder aus allen Beschäftigungsgruppen gut im Institut zu kommunizieren. Darüber hinaus würden mit flexiblen Arbeitszeiten, Wiedereinstiegshilfen nach der Elternzeit, einem Eltern-Kind-Büro und vielen weiteren Maßnahmen den Mitarbeitern die besten Möglichkeiten geboten, Familie und Beruf in Einklang zu bringen. "Das Verfahren, nach dem unsere Stellen besetzt werden, folgt strengen Regeln, die die Gleichbehandlung der Kandidaten und die Transparenz des Vorgehens sicherstellen. In den letzten Jahren konnten wir so zunehmend junge Frauen für eine Tätigkeit am IOW gewinnen. Nachlässig dürfen wir deshalb trotzdem nicht werden. Es gibt immer noch viel zu tun“ , weiß Ulrich Bathmann, Direktor des IOW, der auch die Gleichstellungskommission leitet.

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