Voller Einsatz : Angler vor Kühlungsborn aus Seenot gerettet

An Bord des Seenotrettungsbootes 'Konrad-Otto' wurde der schiffbrüchige Angler medizinisch erstversorgt.
An Bord des Seenotrettungsbootes "Konrad-Otto" wurde der schiffbrüchige Angler medizinisch erstversorgt.

Eine halbe Seemeile vor dem Ostseebad war der 42-Jährige gekentert. Er wurde an Bord der "Konrad-Otto" gebracht.

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30. März 2019, 18:57 Uhr

Kühlungsborn | Einsatz für die Seenotretter aus Kühlungsborn: Das Seekajak eines Anglers ist am Samstagmittag etwa eine halbe Seemeile vor dem Ostseebad gekentert. Die Besatzung eines Motorbootes rettete den 42-jährigen Schiffbrüchigen. An Bord des Seenotrettungsbootes "Konrad-Otto" der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) übernahmen die Helfer die weitere Versorgung des Mannes.

Gegen 13.50 Uhr erfuhr die Seenotleitung Bremen im Maritime Rescue Coordination Centre (MRCC) von Hilferufen auf der Ostsee. Ein Passant hatte die regionale Landrettungsleitstelle angerufen: Ein Mann sei mehrere hundert Meter vor dem Strand des Ostseebades, etwa in der Mitte zwischen den beiden Ortsteilen Kühlungsborn-West und -Ost gekentert.

"Mayday Relay" im gesamten Revier

Die Seenotretter alarmierten mittels „Mayday Relay“ die gesamte Schifffahrt im Revier. Glücklicherweise war der Schiffbrüchige offenbar nur kurze Zeit im Wasser, bevor ein offenes Angelmotorboot bei ihm eintraf und ihn an Bord nahm. Schnell war auch das ebenfalls offene Schlauchboot des Küstenstreifenbootes „Warnow“ der Wasserschutzpolizei vor Ort, das zufällig gerade im Hafen von Kühlungsborn mit Schiffskontrollen beschäftigt war.

Kurz darauf traf das Seenotrettungsboot "Konrad-Otto" der DGzRS-Station Kühlungsborn ein. Die freiwilligen Seenotretter übernahmen den Schiffbrüchigen von dem zur Hilfe geeilten Boot. Im warmen Deckshaus versorgten sie den 42-Jährigen mit trockener Kleidung und übernahmen seine medizinische Erstversorgung. Im Hafen von Kühlungsborn übergaben die Seenotretter den Schiffbrüchigen an den alarmierten Landrettungsdienst.

Zur Unglückszeit herrschten vor Kühlungsborn westliche Winde um zwei Beaufort und gute Sicht.

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