Städteranking : Vergleich der deutschen Großstädte: Rostock nur Mittelfeld

Das Rostocker Rathaus
Das Rostocker Rathaus

Mecklenburg-Vorpommerns einzige Großstadt entwickelt sich nur mittelmäßig dynamisch.

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21. November 2019, 13:33 Uhr

Rostock steht bei einem Städteranking im Vergleich der deutschen Großstädte mittelmäßig da und entwickelt sich auch nur mittelmäßig dynamisch. Beim diesjährigen Städteranking des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), der „Wirtschaftswoche“ und des Internet-Portals Immobilienscout24 liegt Mecklenburg-Vorpommerns einzige Stadt mit mehr als 100.000 Einwohnern im Niveauvergleich und bei der Dynamik jeweils auf Platz 44. Bei den Zukunftsaussichten hat es sogar nur für Platz 55 von 71 untersuchten Großstädten gereicht.

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Die ostdeutsche Stadt mit der besten Lebensqualität und größten Wirtschaftskraft ist Potsdam auf Platz 17. Spitzenreiter ist München.

Bei den dynamischsten Städten liegt Leipzig auf Rang 9, Spitzenreiter ist Berlin. Bei den Zukunftsaussichten ist Jena auf Platz 5 die beste Stadt im Osten, Spitzenreiter ist Darmstadt.

Gute Kinderbetreuung in Rostock

Punkten konnte Rostock im Niveau-Vergleich mit der höchsten Quote an betreuten Kindern in Krippe und Kindergarten. Bei der Zahl der Unternehmensgründungen liegt die Hansestadt allerdings nur auf Platz 66.

Das Niveau-Ranking bewertet die Wohn-, Lebens-, Arbeits-, und Wirtschaftssituation der deutschen Großstädte anhand von 52 Indikatoren. Dazu zählen auch die Pendler- und Ingenieurquoten sowie die Höhe der Steuereinnahmen.

Weniger Hartz-IV-Empfänger

Im Dynamik-Ranking fiel Rostock positiv mit einer Verringerung der Zahl von Hartz-IV-Empfängern innerhalb der letzten fünf Jahre auf.

Auch die private Überschuldung ging zurück. Zugenommen hat demnach allerdings die Kriminalität - Rostock liegt in dieser Frage auf Platz 67 der 71 untersuchten Großstädte.

Für die Zukunft ist die Hansestadt dem Ranking zufolge eher unterdurchschnittlich gerüstet. Der Zukunftsindex prüft, wie gut deutsche Großstädte auf kommende Herausforderungen vorbereitet sind, wobei die Forschungsstärke als ein entscheidender Faktor genannt wird. Bei den Forschungsinstituten liegt Rostock sogar auf Platz 9, bei der Akademikerquote auf Platz 32, bei den Patenten jedoch nur auf Rang 60.

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