Warnemünde : An Lok und den Verkaufsbuden scheiden sich die Geister

Bis zum Mittwoch steht die Getränkelok noch dort. Dann wird sie auf einem Tieflader wegtransportiert und kommt im Mai 2020 zurück.
Bis zum Mittwoch steht die Getränkelok noch dort. Dann wird sie auf einem Tieflader wegtransportiert und kommt im Mai 2020 zurück.

Auf dem Bahnhofsvorplatz steht nur noch die Lok - bis zum Mittwoch. Dann wird auch diese eingelagert. Bis zum Mai 2020.

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17. September 2019, 19:00 Uhr

Warnemünde | Die Reste der Verkaufshütten vom Bahnhofsvorplatz in Warnemünde haben zwei große Container gefüllt. Nur noch die Getränkelok erinnert an die Zeit der Verkaufshütten am Bahnhof.

Auf der NNN-Facebook-Seite ist eine Diskussion um die Hütten entbrannt.

Um die Hütten scheiden sich die Geister

Anke Howe gehört zu denjenigen, die den Abriss bedauern. „Der kleine Max hat bei der Lokomotive immer sehr gern gesessen, das war unser Abschluss, bevor es nach Hause ging", schreibt sie. Auch David Bonatz, scheinbar von der Lok, fasst sich an den Kopf angesichts vieler Kommentare.

„Diejenigen, die die Buden schlecht reden, müssen am besten den Mund halten, am Ende kommt ihr doch bei uns vorbei und esst und trinkt bei uns", schreibt er und ergänzt: „Die Lok steht schon etliche Jahre dort und wir sind froh, wenn wir wieder dort sind, danke an die Gäste, die da waren, wir sehen uns nächstes Jahr wieder", kündigt er an.

Zu den Befürwortern von Buden und Lok gehört auch Steven Bernutz: „Also meiner Meinung nach ist es schade, dass das alles wegkommt , die Lok ist schon seit Jahren dort und versorgt die Menschen mit Getränken und es war dort immer super Stimmung."

„Es sieht ohne Buden übersichtlicher aus"

Stephanie Kucklick findet es ohne Verkaufsbuden schöner. „Es sieht definitiv übersichtlicher aus“, sagt sie. Der Ansicht ist auch René Papenhagen. „Sieht doch ohne die Buden viel schöner aus“.Er schlägt vor, den Bahnhofsvorplatz schön zu gestalten, mit Bänken und ein bisschen Grün.

Auch Gunnar Gerlach teilt diese Meinung: „Endlich wurde mal aufgeräumt, sah ja aus wie auf einem Basar“, schreibt er. Und Thomas Retzlaff erinnert an die Zeiten, wo es im Bahnhofsgebäude selbst auch Gastronomie gab. „Dann braucht man auch keine Buden mehr“, sagt er.

Ähnlich denkt Anima Steine: „Es muss dort auch kein Imbiss oder irgendein Schmuddelstand hin, Warnemünde sollte seine Gäste ansprechender empfangen", sagt sie

Durch den Platz kann die RSAG Schienenersatz

Durch den zeitweiligen Platzgewinn am Bahnhof kann die Rostocker Straßenbahn AG in der Zeit des Schienenersatzverkehrs vom 30. September bis 16. Mai mit Niederflurbussen mit 32 Sitz- und 45 Stehplätzen täglich von 4 Uhr morgens bis Mitternacht unterwegs sein.

Für die Vollsperrung der gesamten Strecke am 28. und 29. September ist der Schienenverkehr ebenfalls abgesichert, heißt es bei der Deutschen Bahn.

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