Tagung in Rostock : Zoos tragen zum Wissen über Tierarten bei

Zu den Wildtieren, um die es bei der Tagung geht, zählt offiziell auch Elch Pommes, der im Rostocker Zoo wohnt.
Zu den Wildtieren, um die es bei der Tagung geht, zählt offiziell auch Elch Pommes, der im Rostocker Zoo wohnt.

150 Zooexperten aus dem deutschsprachigen Raum treffen sich in Rostock, um über die Zukunft der Zoos zu diskutieren.

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20. Juni 2019, 10:52 Uhr

Rostock | Rund 150 Zooexperten aus dem deutschsprachigen Raum treffen sich aktuell im Kongresszentrum der Yachthafenresidenz Hohe Düne, um über die Zukunft der Zoos zu diskutieren.

Thema sei vor allem Forschung zu Wildtieren, die nur in Zoos möglich sei, teilte der Verband der Zoologischen Gärten mit. Sie können nach Ansicht des Direktors des Rostocker Zoos, Udo Nagel, helfen, Wissenslücken über Tierarten zu schließen. Hintergrund sei, dass bei 98 Prozent der weltweit bekannten Säugetierarten, Vögel, Reptilien und Amphibien wichtige Informationen etwa über Fruchtbarkeit und Überlebensraten fehlten, sagte Nagel.

Die Zoos hätten internationalen Forschern den Zugang zu einer spezialisierten Datenbank (Zims) gewährt, an deren Pflege sich auch der Rostocker Zoo seit 1991 beteilige. Jede Veränderung im Tierbestand sei dort gemeldet worden, sagte Nagel. Aus Mecklenburg-Vorpommern würden auch die Tierdaten vom Zoo Schwerin und Vogelpark Marlow genutzt.

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