Wohnen in Rostock : Stiftung plant Seniorenwohnungen in Lütten Klein

Zusammen Karten spielen könnten die Seniorinnen bald in der neuen Wohnanlage in Lütten Klein.
Zusammen Karten spielen könnten die Seniorinnen bald in der neuen Wohnanlage in Lütten Klein.

Die Stiftung für Wasserrettung stellte ihre Idee bereits beim Ortsbeirat Lütten Klein vor. Derzeit läuft der Bauantrag.

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02. April 2019, 05:00 Uhr

Rostock | Neue Seniorenwohnungen könnten bald in Lütten Klein entstehen. Bereits vor einigen Wochen bekundete die Stiftung für Wasserrettung beim Ortsbeirat  ihr Interesse und richtete eine Bauvoranfrage an die Hansestadt. Beiratsvorsitzende Gabriele Bolz (CDU) begrüßt das Vorhaben: „Es wird sehr dringend gebraucht.“ Bei der zurückliegenden Sitzung stellte die Stiftung, die zur Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) gehört, erste Pläne vor. Es handelt sich um ein Grundstück in der St.-Petersburger-Straße.

Zunächst wollen wir wissen, ob eine Bebauung überhaupt möglich ist und wenn ja, in welcher Form. Sonja Müller, Bundesgeschäftsstelle der DLRG in Bad Nenndorf

Zu Details hält sich die Stiftung allerdings bedeckt. „Bei diesem Projekt befinden wir uns noch in einer frühen Klärungsphase, in der verschiedene Ideen geprüft werden. Zunächst wollen wir wissen, ob eine Bebauung überhaupt möglich ist und wenn ja, in welcher Form“, so Sonja Müller aus der Bundesgeschäftsstelle der DLRG in Bad Nenndorf. Die Stiftung für Wasserrettung ist Eigentümerin von zwei Grundstücken in der St.-Petersburger-Straße. Eines davon ist bebaut, das andere noch frei. Bei Bedarf und Interesse an einem solchen Angebot soll sich das ändern.

Optimale Lage in der St.-Petersburger-Straße

Die Stiftung für Wasserrettung ist Eigentümerin von zwei Grundstücken in der St.-Petersburger Straße. Eines davon ist bebaut und das andere unbebaut. Derzeit klären sie, ob Bedarf und Interesse an einem solchen Angebot in Lütten Klein besteht. Gabriele Bolz vom Ortsbeirat bejaht. Sie findet die Lage optimal: Sehr ruhig und die beiden Pflegeheime des Stadtteils liegen in der Nachbarschaft. Sollten jemand plötzlich mehr Unterstützung brauchen, könne er sich einfacher um einen Platz bemühen und bleibe im gleichen Umfeld.

Die Einwohner finden es sehr gut. Gabriele Bolz, Vorsitzende des Ortsbeirats Lütten Klein

Die Beiratsvorsitzende Gabriele Bolz hat die Stiftung bereits überzeugt. Sie findet die Lage optimal: Sehr ruhig und die beiden Pflegeheime des Stadtteils liegen in der Nachbarschaft. Sollte ein Bewohner plötzlich mehr Unterstützung brauchen, könne er sich um einen Platz bemühen, ohne das Umfeld verlassen zu müssen.  Und: „Auch die Einwohner finden es sehr gut“, weiß die Vorsitzende. Vor allem, weil es sich um kleine Wohnungen handele. Im Gespräch seien mindestens 30 Zwei-Raumwohnungen zwischen 30 und 50 Quadratmetern.

Baubeginn nicht vor 2020

Bei der Sitzung regte der Beirat an, einen Gemeinschaftsraum einzurichten sowie die Außenfassade nicht dunkel, sondern bunt und freundlich zu gestalten. Derzeit wartet die Stiftung auf die Baugenehmigung durch die Stadt. Gerodet wurde das Grundstück aber bereits vor mehr als einem Monat. „Das hat zur Irritation geführt“, so Bolz. In der Sitzung seien konkrete Fragen dazu gestellt worden. Die Stiftung selbst erklärt, dass sie sich momentan noch nicht festlegen wolle und viele Möglichkeiten offen seien. Bolz betont, dass es keine alternativen Pläne für die Stiftungsfläche gebe. Und: „Vor 2020 wird es keinen Baubeginn geben“, sagt sie.

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