Rostock : Staatsschutz ermittelt nach AfD-Demonstrationen

Gegen die rund 200 Teilnehmer der AfD-Demonstration protestierten etwa 900 Menschen am Montagabend in Evershagen.
Gegen die rund 200 Teilnehmer der AfD-Demonstration protestierten etwa 900 Menschen am Montagabend in Evershagen.

Nach den Protesten für und gegen die AfD in Evershagen am Montagabend zieht die Polizei eine vorläufige Bilanz.

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24. September 2019, 19:00 Uhr

Rostock | Nach den Demonstrationen von rund 200 Sympathisanten der AfD und Protesten des Bündnisses Rostock nazifrei mit rund 900 Teilnehmern in Evershagen am Montag zieht die Polizei eine vorläufige Bilanz: Insgesamt seien die Veranstaltungen friedlich abgelaufen, so Polizeisprecher Christopher Hahn. 667 Beamte waren im Nordwesten im Einsatz.

Mehr dazu: Demonstrationen verlaufen weitgehend friedlich

Dennoch habe es laut Hahn einige Gesetzesverstöße gegeben: An einem Dienstfahrzeug der Polizei soll es zu einer versuchten Sachbeschädigung durch einen Farbbeutel gekommen sein. Außerdem verstieß ein Teilnehmer der Gegenproteste durch das Abbrennen einer Pyrofackel gegen das Versammlungsgesetz.

Die polizeilichen Ermittlung dauern wegen der Bedrohungen eines Journalisten am Rande der Demonstration durch einen AfD-Sympathisanten dauern genauso wie bei den zuvor genannten Straftaten an.

Augenzeugenberichten zufolge soll zudem mehrfach der so genannte Hitlergruß von Teilnehmern der AfD-Demonstration, als auch von Anwohnern gezeigt worden sein. "Der Staatsschutz ermittelt", so Yvonne Hanske vom Polizeipräsidium Rostock.

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