Seehafen Rostock : Straftäter müssen Rechnungen begleichen

Offene Geldforderungen haben Bundespolizisten im Rostocker Seehafen eingetrieben.
Offene Geldforderungen haben Bundespolizisten im Rostocker Seehafen eingetrieben.

Bundespolizisten erwischen gleich drei Gesuchte mit Schulden. Auch Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz.

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11. Februar 2019, 12:35 Uhr

Rostock | Bei Kontrollen im Rostocker Überseehafen haben Bundespolizisten gleich drei gesuchte Straftäter erwischt, die noch offene Rechnungen zu begleichen hatten. Bereits am Freitag stießen sie auf einen 49-Jährigen, der mit einem Pkw aus Schweden nach Deutschland einreisen wollte und durch die Staatsanwaltschaft Lübeck wegen Betruges zur Strafvollstreckung ausgeschrieben war. Er konnte die geforderten 1290 Euro nebst Verfahrenskosten bezahlen.

Am Sonnabend war es dann ein 29-Jähriger, der per Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Neubrandenburg gesucht wurde. Der Mann ist ohne Führerschein Auto gefahren und musste dafür 625 Euro Strafe bezahlen. Einen Tag später kontrollierten die Beamten eine 26-jährige Insassin eines internationalen Reisebusses, die durch die Staatsanwaltschaft Kassel zur Strafvollstreckung ausgeschrieben war. Hier betrug die Geldstrafe 400 Euro. Alle drei konnten ihre Reise nach Begleichung der offenen Beträge fortsetzen.

Darüber hinaus stellten die Bundespolizisten mehrere Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz fest. Insgesamt vier Personen waren ohne die erforderlichen Einreisedokumente und Aufenthaltstitel unterwegs oder hatten die zulässige Aufenthaltsdauer im Schengengebiet überschritten. Gegen sie wird wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise beziehungsweise des unerlaubten Aufenthaltes ermittelt.

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