Seehafen Rostock : Polizei stoppt heiratswilligen Tunesier

Im Rostocker Seehafen flog ein Tunesier mit gefälschtem belgischen Pass auf.
Im Rostocker Seehafen flog ein Tunesier mit gefälschtem belgischen Pass auf.

Der Mann war mit einem gefälschten belgischen Pass unterwegs und gab an, seine Freundin in Schweden heiraten zu wollen.

svz.de von
25. Februar 2019, 12:37 Uhr

Rostock | Als er versucht hat, mit einer gefälschten belgischen Identitätskarte für die Fähre nach Trelleborg einzuchecken, ist ein Tunesier am vergangenen Freitag im Rostocker Seehafen aufgeflogen. Die Mitarbeiterin der Firma Stena Lines alarmierte die Bundespolizei, da das Lesegerät den Pass nicht akzeptierte. Die Beamten fanden ihn zusammen mit einer Norwegerin in der Ost-West-Straße. Der Mann gab an, nach Schweden reisen zu wollen, um die Dame dort zu heiraten. Die Identitätskarte habe er für 200 Euro in Marseille in Frankreich gekauft.

Gegen ihn wird nun wegen des Verdachtes der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthalts sowie der Urkundenfälschung ermittelt. Da er erklärte, jetzt in Deutschland Asyl beantragen zu wollen, wurde er an die Erstaufnahmestelle in Nostorf-Horst verwiesen.

Insgesamt konnten am vergangenen Wochenende fünf Personen, syrischer, nigerianischer und mazedonischer Staatsangehörigkeit festgestellt werden, die ohne Reisedokumente beziehungsweise ohne den erforderlichen Aufenthaltstitel unterwegs waren oder ihren visafreien Aufenthaltszeitraum im Schengen-Gebiet überschritten hatten. Nunmehr wird gegen diese Personen wegen des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz ermittelt.

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